Das Vorpreschen Frankreichs bei der Anerkennung der libyschen Rebellenregierung stößt im Europa-Parlament auf Kritik. Präsident Nicolas Sarkozy unternehme „just in der Situation einen nationalen Alleingang, wo es besser wäre, dass Europa mit einer Stimme spricht“, sagte der FDP-Abgeordnete Alexander Graf Lambsdorff der „Frankfurter Rundschau“ (Freitagausgabe). „Mit derlei Extratouren macht man der EU-Chefdiplomatin Catherine Ashton das Leben unnötig schwer.“ Prinzipiell sei die Anerkennung des Ãœbergangsrates „wünschenswert“, sagte der FDP-Außenpolitiker; „aber erst wenn wir davon ausgehen können, dass dieses Organ über ein Mindestmaß an Repräsentativität verfügt, das heißt, dass seine Mitglieder glaubwürdig die Interessen des libyschen Volkes vertreten.“
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