Fashion & Lifestyle: Für durchschnittlich 95 Euro, mobil und sonntags

Fashion & Lifestyle: Für durchschnittlich 95 Euro, mobil und sonntags
 

Die Deutschen bestellen vor allem am Wochenende
Zu der Kategorie „Fashion & Lifestyle“ zählen unter anderem Fast Moving Consumer Goods (FMCG), wie Körperpflegeprodukte und Lebensmittel, Sportbekleidung, Health & Beauty sowie Lingerie. Insbesondere an Sonntagen bewegt es die Deutschen, Produkte aus diesem Bereich online zu bestellen. An diesem Tag verzeichnen Werbetreibende, also zum Beispiel Onlineshops, 17 Prozent ihrer wöchentlichen Verkäufe. Am Freitag sitzt das Geld besonders locker. An dem Tag geben die Deutschen durchschnittlich 96,00 Euro aus. Zum Vergleich: Durchschnittlich beläuft sich der Wert des Online-Warenkorbes auf 94,64 Euro.

Mobiles Shoppen weiter im Aufwind, Dringlichkeitsbestellungen zu Weihnachten
46 Prozent aller Bestellungen werden bereits mobil getätigt – also via Smartphone oder Tablet. Im letzten Erhebungszeitraum (April 2017 bis März 2018) betrug der Anteil noch 26 Prozent. Auffällig ist an Samstagen die zeitweilige Steigerung des mobilen Anteils auf 50 Prozent. Möglicher Grund dafür: Konsumenten haben am Wochenende Zeit und Muße, um zu relaxen und durch Onlineshops zu surfen. Getoppt wird diese Zahl nur zu Weihnachten. So wurden im letzten Dezember 52 Prozent aller Bestellungen über ein mobiles Gerät aufgegeben. Eine mögliche Erklärung hierfür: Dringlichkeitsbestellungen, die auf die Schnelle und unterwegs getätigt wurden.

Zahnpasta via Post und dabei Cashback abgreifen
Die Deutschen bestellen insbesondere Fast Moving Consumer Goods. Gegenstände des täglichen Bedarfs werden also immer häufiger online gekauft. Die Kategorie „Lingerie“ platziert sich knapp dahinter. Danach folgen „Bekleidung“, „Home & Garden“, „Sportkleidung“ sowie „Health & Beauty“. Um außerdem das bestmögliche Angebot wahrzunehmen, greifen Konsumenten vermehrt zu Cashback-Programmen und Gutscheincodes. Wenn es um Bekleidung geht, geben Frauen bei einer Online-Bestellung übrigens durchschnittlich 104,00 Euro aus, Männer 95,00 Euro.
Marc Hundacker, Managing Director Awin Dach, kommentiert: „Die Deutschen sind weiterhin in Konsumlaune. Dabei bevorzugen sie den digitalen Weg zum Händler, nicht den analogen. Für den stationären Handel bedeutet das wiederum, dass die Symbiose zwischen online und stationär ausgebaut werden muss. Konsumenten müssen dabei einen Mehrwert erfahren.“