DIE FAMILIENUNTERNEHMER kritisieren die Steuerbeschlüsse des Bundesparteitages der Grünen. „Die Steuerpläne der Grünen, insbesondere die geplante Vermögensabgabe, schwächen die wirtschaftliche Substanz der eigentümergeführten Betriebe in Deutschland, machen sie krisenanfälliger. Ãœber 90 Prozent der deutschen Unternehmen sind Familienunternehmen, denen durch eine Vermögensabgabe ein Teil ihres Haftungskapitals entzogen wird. Sie wirkt sich auch negativ auf die Investitionstätigkeit aus und bremst den Aufbau von Arbeitsplätzen. Die angebliche Trennung zwischen Betriebs- und Privatvermögen bei der Besteuerung ist Augenwischerei. Wie mühsam eine solche Differenzierung vorzunehmen ist, zeigen schon die Schwierigkeiten mit der Erbschaftsteuer. Wir Familienunternehmer sehen einen tiefen Widerspruch zwischen der netten Rhetorik, mit der man kleine und mittlere Unternehmen umwirbt, und den Rückfall in eine alte linke Umverteilungspolitik, die aus den Parteitagsbeschlüssen spricht“, kritisierte Lutz Goebel, Präsident von DIE FAMILIENUNTERNEHMER.
Goebel weiter: „Die Grünen bieten keine konsistente und schon gar keine vernünftige Politik für eine Partei, die in die Regierungsverantwortung drängt. Mit Schaudern denkt die deutsche Wirtschaft an den Regierungswechsel 1998 zurück, als Grüne und SPD erst einmal eine Wahlperiode hindurch vor allem ideologische Projekte starteten und den Standort Deutschland herunterwirtschafteten. Erst in der zweiten Amtszeit riss Rot-Grün mit der Agenda2010 das Ruder herum und legte so die Grundlage für unsere heutigen Erfolge.“
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