Bereits 52 junge Menschen beginnen 2010 ihre
Ausbildung zum Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik.
„Trotz des großen Zuspruchs gibt es noch freie Lehrstellen für das
aktuelle Ausbildungsjahr“, erklärt Thomas Springer, Vorsitzender des
Fachverbandes Betonbohren und -sägen. „Der Fachverband vermittelt
Interessenten Ausbildungsbetriebe in ganz Deutschland, der Einstieg
ist jederzeit möglich.“ Das Angebot richtet sich an Haupt- und
Realschulabgänger mit technischem Verständnis. Bauwerksmechaniker
sind spezialisierte Experten, die im Baugewerbe dringend gesucht
werden. Mit fast 100 Prozent ist die Ãœbernahmequote der
Auszubildenden entsprechend hoch.
2003 initiierte der Fachverband Betonbohren und -sägen das neue
Berufsbild. Seitdem haben bereits mehr als 120 Azubis ihre Lehre
erfolgreich abgeschlossen. 2010 absolvierte Anne-Kathrin Schwarz aus
Oberkirch als erste Frau erfolgreich die Abschlussprüfung in dem
ansonsten eher von Männern dominierten Ausbildungsberuf. „Der
Bauwerksmechaniker ist ein sehr technisch orientierter Beruf“,
erläutert Schwarz ihre Beweggründe. „Besonders faszinieren mich die
vielfältigen Einsatzmöglichkeiten moderner Bohr- und Sägetechnik, um
fast schon mit chirurgischer Präzision Beton und Stein zu
bearbeiten.“
Die dreijährige Lehre verläuft in zwei Stufen. In den ersten
beiden Jahren lernt der Auszubildende handwerkliche Grundlagen wie
Mauern oder die Herstellung von Stahlbetonbauteilen und
Holzkonstruktionen. Nach dem Abschluss als Hochbaufacharbeiter folgt
im dritten Jahr die Spezialisierung in den Bereichen Betonbohren und
-sägen sowie Abbruch. Auf dieser Stufe ist auch ein Quereinstieg von
bereits ausgebildeten Hochbaufacharbeitern zur Spezialisierung
möglich. Ausbildungsbetriebe gibt es flächendeckend in ganz
Deutschland. Die überbetriebliche Ausbildung übernehmen das
Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm zusammen mit dem
Hans-Schwier-Berufskolleg in Gelsenkirchen oder das
Berufsförderungswerk in Frankfurt/Oder mit der Berufsschule im
Oberstufenzentrum in Seelow.
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