Fachkräftemangel führt zu höherer Arbeitsbelastung in der IT

Köln/Frankfurt am Main, 25. September 2012. Aufgrund des Fachkräftemangels ist bei mehr als drei Viertel der IT-Fachleute die Arbeitsbelastung gestiegen, das ergab eine Umfrage von IT Job Board.de unter 334 IT-Fachleuten. Darüber hinaus berichten 27 Prozent der Teilnehmer, dass ihr Unternehmen jetzt vermehrt mit Offshore-Dienstleistern zusammenarbeitet, um den Mangel zu kompensieren. Die am besten geeignete Maßnahme zur Lösung des Problems ist nach Meinung der Studienteilnehmer mehr Werbung für die entsprechenden Studiengänge und Ausbildungsberufe.

In den vergangenen Jahren wurde es für Unternehmen immer schwieriger geeignete IT-Fachkräfte zu finden, wie die Zahlen des BITKOM zeigen. Demnach leiden inzwischen 63 Prozent der deutschen Unternehmen unter Fachkräftemangel. Ende 2011 zählte der Verband 38.000 offene Stellen in der IT, was einem Zuwachs von 36 Prozent im Vergleich zu 2010 entspricht. Während sich die Verknappung von IT-Fachleuten auf Unternehmen fast ausschließlich negativ auswirkt, hat er für Angestellte und Freelancer auch positive Seiten: Knapp 30 Prozent der Studienteilnehmergaben an, dass ihr Arbeitsplatz dadurch sicherer geworden ist. 23 Prozent profitieren darüber hinaus von höheren Gehältern.

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, sollte nach Meinung von 64 Prozent der Befragten mehr für IT-Studiengänge und Ausbildungsberufe geworben werden. Darüber hinaus findet die Erhöhung der Frauenquote viel Zuspruch (31 Prozent aller Teilnehmer und 56 Prozent der teilnehmenden Frauen). Auf dem dritten Platz der am besten geeigneten Maßnahmen steht die Anwerbung von IT-Spezialisten aus dem Ausland, die knapp ein Fünftel befürwortet.

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