Fachgruppe Wien der Gewerblichen Dienstleister – Berufsgruppe Sprachdienstleister: Zahlenspiele, die sich rechnen

Fachgruppe Wien der Gewerblichen Dienstleister – Berufsgruppe Sprachdienstleister: Zahlenspiele, die sich rechnen
Mag. Sabine Kern und Dr. Ursula B. Horak_v.l.n.r. (Foto: WKW/Richard Tanzer)
 

Damit das eigene Unternehmen nicht zum sinkenden Schiff wird, können oft schon minimale Veränderungen in der Kostenstruktur das Ruder herumreißen und den Betrieb auf effizienten Kurs bringen. Spezialisten in der Unternehmensberatung setzen ihre Rechenkünste dazu ein, um auf Basis einer fundierten Kostenanalyse die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu steigern. Dadurch können sich Selbständige wie Übersetzer und Dolmetscher auf ihre linguistischen Kernkompetenzen konzentrieren und im täglichen Geschäftsleben produktiver sein. „Ob Einzelunternehmer oder Geschäftsführer einer größeren Firma: Es geht immer darum, die eigenen Fähigkeiten und die Kompetenzen der Mitarbeiter richtig einzusetzen. Denn nur wer die Kosten effizient einsetzt, kann sich am Markt behaupten“, bekräftigt Mag. Sabine Kern, Vorsitzende des Berufsgruppenausschusses der Wiener Sprachdienstleister. Wer mit Zahlen jongliert und sich mit betriebswirtschaftlichen Kalkulationen spielt, kann sowohl die interne Organisation der Arbeitsprozesse optimieren als auch die Preise aktiv gestalten.

Kosten fest im Griff

Wie im Roulette ist auch bei der Preisfestlegung eine gut durchdachte Strategie zu wählen, um die Gewinnchancen zu erhöhen und sich am stark umkämpften Markt zu profilieren. Für eine pulsierende und rentable Geschäftsentwicklung sind die budgetierten Preise unter Berücksichtigung des Mindestumsatzes und der definierten Umsatzziele bewusst zu gestalten. Erfolgreiche Unternehmer haben ihre Kostensituation gut im Griff und kommen ihrer geschäftlichen Verantwortung nach, betont Dr. Ursula B. Horak, selbständige Unternehmensberaterin in Wien: „Gerade für EPU ist es oftmals schwer, aber wer sich als Unternehmer ernst nimmt, kommt nicht umhin sich mit Zahlen zu beschäftigen. Damit sind nicht nur private und betriebliche Kosten gemeint, sondern vor allem die strategische Planung von Umsatz und Gewinn. Die Buchhaltung an den Steuerberater zu delegieren reicht keinesfalls aus. Schließlich geht es um die Zukunft des Unternehmens“, so Horak. Nicht zuletzt sollte das Wechselspiel zwischen Preis und Wert berücksichtigt werden, da über den angebotenen Preis oft die Qualität von Sprachdienstleistungen beurteilt wird.

Auf die Selbstvermarktung kommt es an

Generell ist für eine zukunftsorientierte Ausrichtung ein seriöser Markenauftritt entscheidend, der sowohl die Branche als auch die Qualität der eigenen Leistung nach außen repräsentiert. Daher ist nach erfolgreicher Erfüllung eines Auftrages eine schnelle Rechnungslegung nicht nur aus Liquiditätsgründen von Vorteil, sondern spricht auch für Professionalität. Wenn die Rechnung zeitnah eintrifft, werden sich zufriedene Aufraggeber positiv an die erbrachte Leistung erinnern. Dadurch können mögliche Folgeaufträge an Land gezogen und die Chancen für eine nachhaltige Positionierung am wettbewerbsreichen Markt erhöht werden.

Weitere Informationen unter:
http://www.sprachdienstleister.net