Organisiert vom Erasmus Student Network (ESN) und in Kooperation mit Youth Agora und dem European Disability Forum fand vom 26. bis 31. Mai erstmals das ExchangeAbility Meeting in Antwerpen (Belgien) statt.
Dieses internationale Projekt soll auf die Situation von Studierenden mit Behinderung in Austauschprogrammen aufmerksam machen.
Über 35 ESN-Deligierte aus 12 verschiedenen Ländern trafen sich am vorletzten Wochenende, um sich über das Projekt ExchangeAbility auszutauschen. Dieses Projekt wurde von ESN ins Leben gerufen, um Studierende mit Behinderung in die Arbeit mit internationalen Studenten zu integrieren und ihnen so die Möglichkeit zu geben, von den Austauschprogrammen ihrer Heimatuniversitäten zu profitieren.
In verschiedenen Präsentationen wurden die Teilnehmer über den aktuellen Stand des Projekts und das Feedback der lokalen Projektkoordinatoren, sowie der teilnehmenden Studierenden informiert. Anschließend wurden in verschiedenen Workshops die Probleme von Studierenden mit Behinderung und deren Lösungsmöglichkeiten erarbeitet.
In einigen ESN-Sektionen wurden bereits erste Maßnahmen getroffen. So berichtete Mariane, eine lokale Projektkoordinatorin aus Estland, dass sie bei jeder Ankündigung einer Veranstaltung vermerken, ob das Event auch von Studierenden mit Behinderung genutzt werden kann (barrierefreie Räumlichkeiten, etc.).
Das langfristige Ziel des Projekts ist es, die Zahl der Austauschstudierenden mit Behinderung zu erhöhen und während eines Auslandsaufenthaltes besser auf ihre besonderen Bedürfnisse eingehen zu können. Nach einer Umfrage der Europäischen Kommission sind bislang lediglich 0,1 % der Erasmus-Studenten Studierende mit Behinderung.
Weitere Informationen zum Projekt:
http://exchangeability.esn.org