Prüfer, Interne Revisoren und Ermittler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz treffen sich am 16.06.2011 bei einem von Roger Odenthal ausgerichtetem speziellen Forum zum fachlichem Gedankenaustausch mit dem namhaftem EX-Wirtschaftsstraftäter Stephan Brannys in der Kölner Karl-Rahner Akademie.
Erörtert werden welche Präventions- und Prüfungsmethoden wirklich geeignet sind, um Korruption und Mitarbeiterdelikte wirksam einzudämmen oder aufzuklären. Erstmals wird das Thema „Wirtschaftskriminalität aus der Sicht des Täters“ mit eingebunden, um zukünftig in der Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität neue Wege zu gehen.
Aus der Sicht von Stephan Brannys sind bisherige Sicherheitskonzepte in Unternehmen zu 75% unbrauchbar und werden von Mitarbeitern leicht umgangen, was jährliche Statistiken in Sachen Gesamtschäden nachweisen. Neu ist, dass Stephan Brannys Unternehmen, aber auch Verbände und Behörden, als ehemaliger Haupttäter vom grössten Betriebsdiebstahl in der deutschen Kriminalgeschichte, seine Unterstützung in Sicherheitsfragen anbietet.
Neben Referate und Ganztagsseminaren werden auch Schwachstellen in Unternehmen ermittelt und Unternehmen optimales Schutz-Grundwissen angeboten. Kaum ein Unternehmen ist bekannt, wie ein Täter denkt, handelt, wie er Schwachstellen erkennt, ebenso sein Risiko berechnen kann. Für die Veranstaltung am 16.06.2011 gab es bereits massive Anfragen.
Wer keinen Platz mehr ergattern konnte, Stephan Brannys ist freiberuflicher Dozent im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität und unter www.stephan-brannys.de zu kontakten.
Als ehemaliger Täter stahl er im Auftrag eines Hehlers bei Hewlett Packard ( Böblingen ) Memory-Boards im Gesamtwert von ca. 62 Millionen DM, wobei er selbst in 6 Monaten 11,8 Millionen DM verdiente. Der Fall flog nur per Zufall auf, nachdem man den Schaden bereits als „Buchungsfehler“ eingestuft hatte.