„Wir setzen mit unseren Informationen immer auf Wahrheit“, so EWR-Vorstand Stephan Wilhelm zum Tag der Pressefreiheit. „Die Wahrheit zu sagen ist mitunter unbequem, gehört aber zu unserem Selbstverständnis als verantwortungsvolles Unternehmen.“
Deshalb begrüßt der Energiedienstleister EWR, dass seit 1994 jährlich am 3. Mai der „Internationale Tag der Pressefreiheit“ begangen wird. Die EWR AG veröffentlicht regelmäßig Informationen, die das Unternehmen betreffen. Dabei lautet die Leitlinie, niemals die Unwahrheit zu sagen oder Tatsachen zu verdrehen.
Fake News sind Lügen
„Das ist mitunter ein Seiltanz, weil wir aus Interessensgründen des Unternehmens nicht immer alle Informationen sofort liefern können“, bemerkt Dr. Ingo Herbst, Pressesprecher bei EWR im Gespräch an. „Aber Pressevertreter bekommen von mir keine Unwahrheiten aufgetischt. Im Zweifelsfalle sage ich nichts. Aber das sage ich dann auch, dass ich eben zu einem Thema nichts sagen kann.“ Herbst hat jahrelang selbst als Journalist gearbeitet und weiß um die Lage von Journalisten weltweit. „Die Pressefreiheit ist für uns ein wertvolles Gut“, so Vorstand Wilhelm weiter. „An der Freiheit der Presse misst sich auch die Freiheit einer Gesellschaft.“ Deshalb dürfen für ihn auch die Fake News nicht zum Mittel der Politik werden. Das wäre der Verfall einer politischen Kultur. „Wenn wir anfangen Tatsachen bewusst falsch darzustellen, dann beginnt dort die Lüge. Ich finde den Begriff Fake News nicht richtig. Wir sollten sie Lügen nennen.“
Transparenz als Unternehmenskultur
EWR setzt in Zeiten unrichtiger Nachrichten auf maximale Transparenz. Die Pressestelle ist mit qualifizierten Mitarbeitern besetzt, die sämtlich einen journalistischen Hintergrund haben. Journalistische Anfragen genießen Priorität. „Wenn bei uns ein Pressevertreter anruft, dann setzen wir alle Hebel in Bewegung, damit er die Informationen so schnell wie möglich bekommt“, unterstreicht Kareen Kokert, stellvertretende Pressesprecherin bei EWR. „Anfragen machen uns manchmal schon einen Strich durch den geplanten Tagesablauf, aber das ist für uns in Ordnung, dafür sind wir ja da.“
Die Transparenz bei EWR bezieht sich auch auf die Informationen gegenüber den Mitarbeitern. „Wir versuchen auf Betriebsversammlungen, mit Vorstandsinfos und über unser Intranet die Kolleginnen und Kollegen immer zeitnah zu informieren“, sagt Stephan Wilhelm. „Es ist für uns wichtig, dass alle so weit wie möglich Bescheid wissen, dann ziehen auch alle mit und verstehen die Schritte des Managements.“
Deshalb ist auch der Betriebsrat Teil des Managementkreises. „Ohne die Loyalität unserer Mitarbeiter wäre EWR nur halb so leistungsfähig“, so Wilhelm. „Aber vermutlich würde auch die Arbeit weniger Spaß machen, wenn wir nicht ehrlich zueinander wären.“