European Innovative Games Award 2012

European Innovative Games Award 2012
 

Frankfurt am Main, 6. Dezember 2012 – Games begeistern ein Millionenpublikum, der Launch neuer Titel oder neuer Hardware steht der Inszenierung von Hollywood-Blockbustern kaum mehr nach. Vergleichbar der Musik- oder Filmindustrie feiert auch die Gamesbranche ihre Besten im Rahmen diverser Wettbewerbe und (Publikums-)Preise. Was bei aller – im besten Sinne des Wortes – Alltäglichkeit von Computer- und Videospielen leicht aus dem Fokus gerät, ist das enorme Innovationspotenzial, das die Gamesbranche von jeher kennzeichnet. Seit 2008 wird deshalb der European Innovative Games Award vergeben. Er würdigt die bei der Entwicklung von Games geleisteten, nicht selten spektakulären Neuerungen in den Kategorien –T – Innovative Technology–, –GD – Innovative Game Design–, –AME – Innovative Application Methods and Environments– sowie –N -Innovative Newcomer–. Für den E.I.G.A. 2012 sind zwölf Titel aus sieben Ländern nominiert. Drei konkurrieren um die vom Hessischen Wirtschaftsministerium mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung in der Kategorie –N – Innovative Newcomer–, darunter auch Code Sustainable aus Frankfurt.

„Anders als andere Wettbewerbe zeichnet der E.I.G.A. nicht die Publikumslieblinge für ihre Erfolge am Markt aus, sondern bildet das technologische und kreative Potenzial der gesamteuropäischen Spielebranche ab“, hebt Dag Asbjornsen von der Europäischen Kommission hervor. Dem Preis komme daher eine zentrale Rolle bei der Einschätzung zu, wie es im internationalen Vergleich um die Innovationskraft der europäischen Games-Unternehmen bestellt sei, so E.I.G.A.-Juror Asbjornsen. „Wir sind überzeugt davon, dass das Urteil unserer Juroren auch international Gewicht haben wird,“ ergänzt Dr. Florian Stadlbauer, Vorstand der Standortinitiative gamearea-FRM e.V.. Das international aufgestellte Gremium sei sowohl im Hinblick auf die biografischen Hintergründe als auch die Spezialisierungen der Juroren facettenreich und spiegele so den Anspruch des Awards wider, so Stadlbauer weiter.

Die Juroren beim European Innovative Games Award 2012

– Dag Asbjornsen, Programme Manager Bildung und Kultur, Europäische Kommission
– Dr. Malte Behrmann, Generalsekretär der European Game Developer Federation (EGDF)
– Markus Frank, Stadtrat, Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr der Stadt Frankfurt am Main
– Andreas Garbe, Redakteur ZDF / ARTE
– Irina Orssich, Programme Manager Bildung und Kultur, Europäische Kommission
– Heico Purwin, Standortleiter der Games Academy RheinMain
– Florian Rentsch (FDP), Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung
– Jan Wagner, Vorstandsmitglied der Standortinitiative gamearea-FRM e. V.
– Will Weber, Professor an der Hochschule Darmstadt
– Avni Yerli, Geschäftsführer CRYTEK

European Innovative Games Award 2012 – die Shortlist

Um den European Innovative Games Award 2012 der Kategorie –T – Innovative Technology– konkurrieren –APlay Multiplayer Engine– von Activator, –articy:draft– von Nevigo (beide: Deutschland) und –Wonderbook– von SCE London Studio (Großbritannien). –From Dust– (Ubisoft Monpellier / Ubisoft, Frankreich), –The Secret World– von Funcom (Norwegen) sowie –Tiny& Big: Grandpas Leftovers– von Black Pants Studios (Deutschland) treten in der Kategorie –GD – Innovative Game Design– an. Den Sprung auf die Shortlist in der Kategorie –AME – Innovative Application Methods and Environments– schafften die Crowdfunding-Plattform –Gambitious– von Gambitious BV, das Educational-Game –Juv– von Ranj (beide: Niederlande) und das Music-Fun-Game –Music Tiles–, vom Center for Playware der Technical University of Denmark. Ins Rennen um den Förderpreis in der Kategorie –N – Innovative Newcomer– gehen jeweils ein deutscher, schwedischer und französischer Titel. Neben –Game Change Rio– von Code Sustainable (Deutschland / Frankfurt) sind auch –Pid– von Might & Delight (Schweden) und –Seasons after Fall– von SwingSwingSubmarine (Frankreich) nominiert.

Weitere Informationen unter:
http://www.innovative-games.eu