Die Euro-Länder haben sich in der Nacht von Freitag zum Samstag auf einem Sondergipfel in Brüssel darauf verständigt, den Rettungsfond für finanziell schwache Mitgliedstaaten zu stärken. Wie EU-Gipfel-Chef Herman Van Rompuy ankündigte, soll der Betrag des befristeten Fonds von 440 Milliarden bis Mitte 2013 voll genutzt werden. Bislang konnten aufgrund hoher Sicherheitsleistungen nur 250 Milliarden freigegeben werden. Im Anschluss soll der Fonds auf ständiger Basis auf 500 Milliarden Euro aufgestockt werden. Zudem sollen sowohl der befristete als auch dauerhafte Fonds Staatsanleihen von Euro-Staaten kaufen können. Ãœberdies wurden für Griechenland die Zinsen für Notkredite etwas gesenkt und die Laufzeiten auf siebeneinhalb Jahre verlängert. Für Irland wurde indes keine Zinssenkung gewährt. Bundeskanzlerin Merkel zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen des Gipfels, man sei ein „wesentliches Stück vorangekommen.“
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