EU: Leichter Anstieg der Zahl der erstmaligen Asylbewerber im zweiten Quartal 2016 auf knapp 306 000

Im Laufe des zweiten Quartals 2016 beantragten
305 700 Asylsuchende erstmals Schutz in den Mitgliedstaaten der
Europäischen Union (EU). Diese Zahl ist im Vergleich zum ersten
Quartal 2016 (287 100 erstmalige Asylbewerber) um 6% gestiegen.

Deutschland verzeichnete die höchste Zahl von Asylbewerbern (fast
187 000 erstmalige Asylbewerber bzw. 61% aller erstmaligen
Asylbewerber in der EU), gefolgt von Italien, Frankreich, Ungarn und
Griechenland. Das geht aus Zahlen hervor, die Eurostat, das
statistisches Amt der Europäischen Union, heute vorgelegt hat.

Auch im Vergleich zur Einwohnerzahl des jeweiligen Mitgliedstaates
wurde die höchste Quote erstmaliger Asylbewerber im Laufe des zweiten
Quartals 2016 in Deutschland verzeichnet (2 273 erstmalige Bewerber
je eine Million Einwohner), gefolgt von Ungarn ( 1 517), Österreich
(1 241) und Griechenland ( 1 113).

Syrer stellten weiterhin den größten Anteil erstmaliger
Asylbewerber in der EU dar, darauf folgten Afghanen und Iraker.

Zudem wies Deutschland Ende Juni 2016 bei weitem den höchsten
Anteil an anhängigen Asylanträgen (571 500 bzw. 52% der Gesamtzahl
für die EU) auf.

Vollständige Pressemitteilung (PDF-Version) auf der
Eurostat-Webseite abrufbar:
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