
Digitalisierung, eCommerce, Industrie 4.0 und zukunftssichere ERP Software sind seit einigen Jahren Thema in zahlreichen Chef- und Marketingetagen. Die Software und IT-Anbieter überbieten sich mit einem Bouquet an Funktionalitäten, Dienstleistungen und Features und stellen für Unternehmen wie selbstverständlich die Abbildung aller relevanten Prozesse in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen. Hohe Investitionen sind dabei auf Kundenseite eher Normalität als Seltenheit.
Doch gerade mittelständige Unternehmen befinden sich bei der Auswahl der geeigneten Software häufig in der Bredouille.
Ein Beispiel: ERP Software. Der Wunsch: Meist klar formuliert. Alle Benutzer und Prozesse in einem System harmonisiert abbilden. Innerhalb der eigenen Unternehmensstruktur schnell implementieren. Und das zu unschlagbar günstigen Preisen.
Wenn es denn immer so einfach wäre.
Auswahlkriterien 2018/2019
Die Kriterien, die wirklich zu einer Entscheidung für einen bestimmten Anbieter führen, sind in den vergangenen Jahren deutlich differenzierter geworden. Nicht jeder Trend passt zu jedem Unternehmen. Auch die Geschwindigkeiten und Notwendigkeiten sind nicht überall dieselben. Und auch wenn es kaum ein Anbieter glauben mag: Die Integration aktueller Technologien wie Künstliche Intelligenz wird immer wichtiger, ist aber nicht in jedem Unternehmen vorherrschendes Thema.
Vielmehr positioniert sich der deutsche Mittelstand mittlerweile völlig neu – und nicht nur funktionale, sondern unternehmerisch wichtige Fragen bekommen bei der Entscheidungsfindung für ein geeignetes System immer mehr Relevanz. Fragen nach einer hohen Branchenkompetenz des Anbieters und reichlich Expertise um Individualisierungsaufwände so gering wie möglich zu halten sind mittlerweile zum Standard avanciert. Flankierende Referenzen in wichtigen und artverwandten Branchen mittlerweile unabdingbar.
Wer nun denkt, dass sich eine Melange aus Erfahrung und reichlich Technik & Entwicklung leicht zu einer Entscheidungsgrundlage formen lässt, der irrt. Denn geschäftskritische ERP-Software Systeme sind oftmals hoch komplex und entsprechend individualisiert. Um keinen digitalen Schiffbruch zu erleiden, ist für mittelständische Unternehmen eine sorgfältige Auswahl des Anbieters nach essentiellen Kriterien unabdingbar.
„Die Beurteilung einer Unternehmenssoftware Lösung wird künftig nicht auf die reine Leistungsfähigkeit beschränkt bleiben, so Diana Philipp, Geschäftsführerin der Prodatic GmbH. Ein Hersteller wird immer mehr an seinem vorhandenen Branchen Knowhow zur Vermeidung ausufernder Projektkosten und der Bereitstellung eines Investitionsschutzes gemessen. Mittlerweile setzen wir uns im Wettbewerb immer häufiger mit unserer TÜV-zertifizierten ERP- Software Lösung durch und fühlen uns durch die Auszeichnung „Geprüfter Software Hersteller“ durch den Bundesverbandes IT-Mittelstand (BITMi) in unserer Qualitätsstrategie mehr als bestätigt“, so Philipp weiter.
Der Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) vertritt als größter Fachverband mehr als 2.000 mittelständische Unternehmen und vergibt die Auszeichnung an geprüfte Software Hersteller als Nachweis für Investitionssicherheit und Qualität.