In Ägypten ist es am Freitag erneut zu tödlichen Zusammenstößen zwischen den Muslim-Brüdern und den Sicherheitskräften gekommen. Nach offiziellen Angaben wurden bis zum Freitagnachmittag mindestens 17 Menschen getötet. Die schwersten Unruhen gab es in der ägyptischen Hauptstadt Kairo: Nach den Freitagsgebeten kam es vor zahlreichen Moscheen in der Stadt zu Demonstrationen, die Muslim-Brüder riefen ihre Anhänger dazu auf, zu einem Platz nahe des Zentralbahnhofs von Kairo zu ziehen. Im Zentrum der Stadt kam es in der Folge zu schweren Straßenschlachten. Unterdessen kam es auch in anderen Ländern zu Demonstrationen von Muslimen, die ein Ende des Blutvergießens in Ägypten forderten: Allein in Indonesien gingen nach den Freitagsgebeten Tausende Menschen auf die Straßen.
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