Erneuerbare Zahlungsmittel als Hörbuch
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1974 nahm ich in Darmstadt, zusammen mit meinem Freund Gerd vom argentinischen Fernsehen, an einem Meeting teil, das sich mit ganzheitlichen Heilmethoden auseinandersetzte. Mit meinen damals 29 Jahren war das ein Thema, das mich nicht wirklich interessierte, sondern eher Gerd, der sich durch seine Arbeit beim Fernsehen mit dieser Materie befasst hatte. Zugleich war ich aber neugierig und gespannt darauf, was passieren würde.
Wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe, war bei der Veranstaltung ein Psychiater mittleren Alters, der sich wissenschaftlich mit therapeutischer Rückführung, auch unter Hypnose, befasste. Er führte drei oder vier Personen aus dem Publikum in ihre Vergangenheit zurück und dann noch weiter in vorausgegangene Leben, in Leben, die sie wohl schon gelebt hatten.
Der Psychotherapeut vermutete, dass in bestimmten früheren Leiden und Erfahrungen, die Ursache für ein Leiden in der Gegenwart zu erkennen sei. Ob es überhaupt frühere Leben gibt, stand nicht zur Debatte. Die meisten Anwesenden waren davon überzeugt und das Vorgetragene entbehrte nicht einer gewissen Logik.
Beeindruckt war ich schon, doch wenn ich erwartet hätte, dass Napoleon oder Ludwig der XIV. im Publikum säßen, dann wäre ich wohl enttäuscht gewesen. Denn es waren einfache Menschen, die über
vollkommen normale Erlebnisse aus ihrem Alltag erzählten.
Der Höhepunkt der Veranstaltung war jedoch eine junge Frau, die sich zurückführen ließ und die sich nicht in ihrer Vergangenheit wiederfand, sondern in einem zukünftigen Leben im Jahre 2042. Der Therapeut fragte sie, ob sie einige Dinge, die sie sah, beschreiben könne.
Die Frau sprach von einer Welt, in der die Menschen Harmonie, Zufriedenheit, Gelassenheit und Ruhe ausstrahlten. Sie schilderte das Jahr 2042 geprägt vom harmonischen Zusammenleben aller. Den Menschen ging es zweifellos gut und es gab weder Armut noch Hunger. Im religiösen und sozialen Zusammenleben hatte sich offenbar eine Wende vollzogen. Wörtlich sagte sie: Es gibt keine religiösen Gegensätze und keine Kriege mehr. Leider blieb unklar, was geschehen war und was schließlich zu dieser Welt geführt hatte. Trotz geduldigen Nachhakens des Therapeuten, blieb sie uns die Antwort schuldig.
Nicht nur mir und Gerd, auch den anderen Anwesenden erschien das, was da passierte sehr fraglich. Im Gespräch mit einem Teilnehmer erfuhr ich im Anschluss, dass auch die, die solche Sitzungen bereits besucht hatten, noch keine Rückführung in die Zukunft miterlebt hatten. Später las ich, dass eine ähnliche Sitzung in den USA zu etwa den gleichen Resultaten im Jahr 2040 geführt haben soll.
Ich bin kein Okkultist, Spiritist oder ein Spinner, der das alles damals ernst nahm. Aber ich habe mich öfter an diese Rückführung erinnert, vor allem weil sich unsere gegenwärtige Realität doch in eine ganz andere Richtung zu bewegen scheint.
Ich machte mir immer wieder Gedanken darüber, wie diese Darstellung aus dem Jahre 2042 zur Wirklichkeit werden könnte und ob es einen Weg gäbe, durch den sich diese harmonische Zukunftsvision realisieren ließe. Wie sollte eine Welt mit täglich ca. 15.000 Hungertoten, in der Armut, Terrorismus, Kriege, Bildungsnotstand und Umweltverschmutzung herrschen, sich derart zum Positiven wandeln können?
Die Regierungen entfernen sich weltweit jeden Tag weiter von einer Lösung der Probleme. Bei allem guten Willen, der auch vorhanden ist, werden doch immer mehr Armut und Hunger, mehr Umweltprobleme und Kriege geschaffen und für die Bildung unserer Kinder wird nicht das getan, was dringend notwendig wäre. Warum die Politik nichts tun kann, hören und lesen wir täglich in den Medien: Sie müssen Geld an der einen Stelle locker machen, um es an anderer wieder zur Verfügung zu haben. Kommunen, Ländern und Bund fehlen stets die nötigen finanziellen Mittel, so einfach ist das.
Diese Realität zeigt den unausweichlichen Weg hin zu einer neuen Welt. Wunder gibt es nicht, aber es gibt einen Weg, der keinen Cent kostet und an dessen Ende unglaubliche, positive Ergebnisse und eine Welt stehen, wie sie Gerd und mir damals für das Jahr 2042 beschrieben worden ist.
Ich bin kein Schriftsteller, habe keinen Lektor und bestimmt nicht Germanistik studiert. Ich hoffe aber, worauf es ankommt und um was es hier geht, wird dennoch jeder verstehen.
Wolfgang Bergmann