Ermittlungsverfahren wegen illegalem Glücksspiel steigen

Ermittlungsverfahren wegen illegalem Glücksspiel steigen
Tietze Enders& Partner mBb (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
 

Die Zahl der Ermittlungsverfahren wegen illegalem Glücksspiel und Geldwäsche hat sich in jüngster Zeit vervielfacht. Grund hierfür sind automatisierte Meldungen der Banken an die Financial Intelligence Unit (FIU). Diese Meldungen lösen eine Flut von Ermittlungsverfahren bei den örtlichen Staatsanwaltschaften aus.

Wenn gegen eine Person wegen des Verdachts auf Beteiligung am illegalen Glücksspiel nach § 285 StGB, § 284 StGB oder wegen Geldwäsche ermittelt wird, ist es wichtig, besonnen zu handeln. Experten raten dringend dazu, zunächst zu schweigen und keine Aussagen ohne anwaltlichen Beistand zu machen. Eine fundierte Verteidigungsstrategie erfordert eine umfassende Akteneinsicht, die nur ein Rechtsanwalt beantragen kann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Unterstützung durch eine Rechtsschutzversicherung. Viele Rechtsschutzversicherungen übernehmen die Kosten für den Anwalt, was Betroffenen den Zugang zu qualifizierter rechtlicher Beratung erleichtert.

Die wachsende Zahl an Ermittlungsverfahren zeigt, wie wichtig es ist, sich der rechtlichen Risiken und der richtigen Verhaltensweise im Ernstfall bewusst zu sein. Betroffene sollten frühzeitig anwaltlichen Rat suchen, um ihre Rechte bestmöglich zu wahren und die Konsequenzen zu minimieren.