Erfolgreiche wiko-Veranstaltungsreihe „Nachtragsmanagement“ bestätigt dramatischen Branchentrend:

Erfolgreiche wiko-Veranstaltungsreihe „Nachtragsmanagement“ bestätigt dramatischen Branchentrend:
Mehrerlöse dank professionellem Nachtragsmanagement
 

Freiburg im Breisgau, 9. Juli 2013 – Die im Juni von der wiko Bausoftware GmbH, Spezialist für Controlling im Ingenieurwesen, initiierte und organisierte Reihe von sechs Seminaren und einem Ganztagessymposium zum Thema „Nachtragsmanagement für HOAI-Leistungen“ war ein voller Erfolg. „Unter den Anwesenden waren auch Vertreter zahlreicher namhafter Büros; 200 Teilnehmer sprechen hier eine deutliche Sprache hinsichtlich des großen Interesses und der Brisanz des Themas“, so Rainer Trendelenburg, Geschäftsführer der wiko Bausoftware GmbH. Die Seminare thematisierten im Fokus die Voraussetzungen, die im Bereich Führung, Organisation, Controlling und Mitarbeiterqualifikation geschaffen werden müssen, um den wirtschaftlichen Büroerfolg mit einem aktiven Nachtragsmanagement deutlich zu steigern. Ergänzt wurden die einzelnen Veranstaltungen durch Erfahrungsberichte großer und renommierter Unternehmen wie Obermeyer Planen und Beraten GmbH, Bilfinger Construction GmbH, Blocher Blocher Partners und HPP Hentrich – Petschnigg & Partner GmbH & Co.KG. sowie von weiteren bekannten Planungsbüros. Aber auch das Publikum selbst brachte sich mit interessanten Aspekten in die Seminare ein: So konnte beispielsweise von der Mehrheit aller Seminarteilnehmer ein dramatischer Branchentrend bestätigt werden, wo nach zwischen 30 und 45 Prozent [!] aller nach HOAI abrechenbarer Leistungen unbezahlte Tätigkeiten sind.
Im Ganztagessymposium in Frankfurt wurde auch den rechtlichen Rahmenbedingungen breiter Raum eingeräumt. Ganz aktuell konnte Dipl. Ing. Rainer Reimers, Vorstandsmitglied des AHO (Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V.) zu der gerade vom Bundesrat genehmigten 7. Novelle der HOAI und die hieraus resultierenden Auswirkungen auf das Nachtragsmanagement berichten. Rechtsanwalt Carsten Meurer, Fachanwalt für Honorarrecht, durchleuchtete die rechtlichen Aspekte des Nachtragsmanagements, insbesondere auch im Zusammenhang mit den Änderungen der 6. und der 7. Novelle der HOAI.
Von besonderem Interesse für die Teilnehmer waren auch die Ausführungen von Dipl. Ing. Stephan Schweiger: Der Senior Consultant der wiko Bausoftware GmbH erläuterte die Bezugspunkte des Nachtragsmanagements zum Qualitäts- und Risikomanagement. Sein Fazit: Vor allem das Management größerer Büros ist hier zur Optimierung der Prozesse aufgerufen, um nicht in eine persönliche Haftung genommen zu werden.
Neben dem Frankfurter Ganztagessymposium brachten auch die Seminare in Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München sehr interessante Ergebnisse zutage, was die Brisanz des Themas in der Branche betrifft. So konnte beispielsweise von der Mehrheit aller Seminarteilnehmer ein dramatischer Branchentrend bestätigt werden, wo nach zwischen 30 und 45 Prozent aller nach HOAI abrechenbarer Leistungen in einem Projekt unbezahlte Tätigkeiten sind. Dazu Christian Rust, Leiter Vertrieb & Consulting wiko Bausoftware GmbH: „Betriebswirtschaftlich konnten die Teilnehmer hier schnell und einfach nachvollziehen, dass selbst eine Reduzierung dieses Anteils um nur 5 Prozent zu einer Verdoppelung [!] bis Verdreifachung [!] des Unternehmensgewinnes führt.“ Auch die Erfahrungsberichte der Referenten zeigten auf, dass die Mehrerlöse durch akzeptierte Nachträge in Projekten in der Regel zwischen 5 und 15 Prozent zwischen liegen können, manchmal sogar deutlich darüber. Eines ist hier ganz deutlich geworden: Die rechtlichen Hintergründe sind im Einzelfall von hoher Bedeutung, die Risiken im Streitfall jedoch sehr hoch und der Aufwand wie auch ein eventueller Imageverlust im Rahmen einer gerichtlichen Auseinandersetzung enorm. Aus wirtschaftlicher Sicht ist somit dringend anzuraten, die Voraussetzungen für ein Nachtragsmanagement zu schaffen, welches eine juristische Auseinandersetzung auf den Einzelfall und als allerletztes Eskalationsszenario reduziert.

Weitere Informationen unter:
http://www.wiko.de