Erfolgreiche MES-Integration bei Veith

Erfolgreiche MES-Integration bei Veith
Integriert in ERP-Systeme wie Infor bringt das MES System proMExS höhere Wirtschaftlichkeit in die W
 

Bei Veith arbeiten rund 185 Mitarbeiter daran, die Anforderungen anspruchsvoller Branchen mit Beratung und kundenspezifischen Produkten in möglichst kurzer Zeit zu erfüllen. Neben 60 Arbeitsplätzen mit dem ERP-System von Infor wurden dazu drei Arbeitsplätze mit der MES-Lösung proMExS und sieben Fertigungsmonitore von der Sack EDV Systeme GmbH installiert: An den Rahmenbedingungen der Planung für 130.000 eigene Artikel und rund 1.800 aktive Fertigungsaufträge mit einer durchschnittlichen Durchlaufzeit von zwei Wochen waren andere Anbieter im vorhergehenden Auswahlverfahren gescheitert. „Wir haben eine MES-Software gesucht, die so schnell und flexibel ist, wie wir“, sagt Bärbel Kapfer, Mitglied der Geschäftsleitung. „Einige Produkte liefern wir innerhalb von 24 Stunden nach Bestellung – dazu brauchen wir reibungslose Prozesse.“ Das MES-System proMExS überzeugte durch eine übersichtliche Darstellung, intuitive Benutzbarkeit und kurze Rechenzeiten bei der automatischen Planung aller Kapazitäten. Durch eine standardisierte SOAP/XML-Schnittstelle wurde die Integration zum ERP-System von Infor mit geringem Anpassungsaufwand in wenigen Wochen abgeschlossen.

Nun werden etwa dreimal täglich freigegebene Fertigungsaufträge an das MES-System übertragen, um eine automatische Feinplanung durchzuführen. Dabei lassen sich verschiedene Strategien wie zum Beispiel nach optimalen Rüstkosten, höchster Termintreue oder kürzesten Durchlaufzeiten vorgeben. Ergänzend können für einzelne Aufträge individuelle Prioritäten vergeben werden. In einer grafischen Plantafel zieht der Planer einzelne Arbeitsgänge mit der Maus auf neue Arbeitsplätze oder Wochentage. Sofort werden für alle Aufträge sämtliche Konsequenzen aus der veränderten Reihenfolge sichtbar. Die Mitarbeiter in den Fertigungsbereichen werden bei Veith an sieben Infomonitoren über die Terminsituation ihrer Arbeitsgänge informiert und übernehmen eigenverantwortlich die Rüstoptimierung. Die Fertigmeldungen erfolgen über BDE-Terminals.

Als erste Ergebnisse verzeichnet das Management kürzere Durchlaufzeiten, höhere Termintreue und genauere Terminzusagen durch den Vertrieb. Die Auswirkungen von zusätzlichen Schichten lassen sich ebenso simulieren, wie Investitionen in zusätzliche Kapazitäten. „Wir stehen derzeit einer wahren Auftragsflut gegenüber, die wir nur mit perfekter Organisation bewältigen können“, sagt Jürgen Pfledderer, Geschäftsführer. „Deshalb freue ich mich besonders, dass wir eine Lösung gefunden haben, die gut funktioniert und von den Mitarbeitern angenommen wird.“

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