Dem Besuch des türkischen
Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Köln blickt Gökay
Sofuoglu, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland,
kritisch entgegen. „Erdogan hinterlässt jedes Mal einen
Scherbenhaufen, den Migrantenorganisationen in Deutschland dann
wieder aufsammeln müssen“, sagte Sofuoglu im phoenix-Interview. Zwar
sei es in Anbetracht der knapp 1,8 Millionen wahlberechtigten Türken
Erdogans Recht, in Deutschland für sich zu werben. Dennoch habe die
türkische Gemeinde hierzulande andere Probleme zu bewältigen. „Wenn
wir uns immer mehr Problemen in der Türkei widmen, bleibt natürlich
nicht viel Zeit für anderes übrig. Seit einer Woche werde ich nur
noch danach gefragt, wie ich Erdogan bewerte“, so Sofuoglu. Viel
lieber würde er Fragen beantworten, die das türkische Leben in
Deutschland betreffen.
+++ Das Interview ist im phoenix-Youtube-Kanal unter
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