Berlin, 16. März 2011. Der Partner des christlichen Hilfswerks Geschenke der Hoffnung e.V., die internationale Hilfsorganisation Samaritan–s Purse, hat im Katastrophengebiet in Japan gemeinsam mit Kirchengemeinden Hilfsmaßnahmen für die Erdbebenopfer eingeleitet. Geschenke der Hoffnung e.V. ruft zu Spenden auf, um die humanitäre Hilfe seines Partners zu unterstützen. Hunderttausende Menschen sind nach dem Beben und dem Tsunami vom 11. März in einer verzweifelten Situation und warten dringend auf Hilfe.
Mittlerweile sind sechs Mitarbeiter von Samaritan–s Purse in Japan eingetroffen, vier weitere werden in diesen Tagen erwartet. Am Freitag wird eine Boeing 747 Frachtmaschine nach Japan fliegen. Sie ist mit 90 Tonnen Hilfsgütern beladen, unter anderem mit Hygienesets, Decken, Plastikplanen und Wasserfiltersystemen, die Meerwasser in sauberes Trinkwasser verwandeln.
Christliche Gemeindepartner vor Ort haben bereits LKW beschafft, um Hilfsgüter in die am meisten betroffenen Gebiete zu bringen. Auch örtliche Helfer werden mobilisiert. Am heutigen Morgen ist ein 14-köpfiges Team in Richtung Sendai aufgebrochen, um dort erste Hilfsgüter zu verteilen. Weitere Mitarbeiter sind unterwegs in Richtung Osaka im Süden, um ein logistisches Zentrum zu errichten und so den Kauf und Transport von Hilfsgütern zu koordinieren.
Die Erlaubnis der Behörden für die Hilfsaktionen liegt vor. Sofort nach Ankunft in Japan traf sich das Team mit einem hohen japanischen Regierungsvertreter, der seine volle Unterstützung aussprach.
Koordiniert wird die Nothilfe vor Ort von Ken Isaacs, Direktor für Projekte von Samaritan–s Purse. Er und die anderen Helfer sind sich dabei des Risikos einer drohenden atomaren Katastrophe bewusst. „Die Menschen in Japan brauchen Hilfe und wir werden ihnen helfen“, erklärte er.
„Nach der Verkettung von Unglücksfällen braucht Japan an unendlich vielen Stellen Hilfe – und deshalb ist jede Initiative und jede Unterstützung wertvoll. Ihr Beitrag kommt über unser Netzwerk an. Bitte klinken Sie sich mit ein!“ so Bernd Gülker, Geschäftsführer von Geschenke der Hoffnung e.V.
Geschenke der Hoffnung bittet um Spenden für das Projekt „Erdbebenhilfe Japan“ auf das Spendenkonto 104 102 bei der Postbank Berlin (BLZ 100 100 10).