
Die Erbsünde ist die beim Sündenfall begangene erste Sünde der Menschen, von der gesagt wird, dass sie auf die gesamte Menschheit vererbt worden ist. In vielen Fällen wird, wenn von der Tat selbst die Rede ist, nicht zwischen Erbsünde und Sündenfall unterschieden werden müssen. Nimmt man die Erzählung vom Baum der Erkenntnis ernst, steht außer Frage, dass der Mensch durch den Sündenfall an Erkenntnis gewonnen hat, ja, dass durch ihn überhaupt erst das menschliche Selbstbewusstsein in vollem Maße erreicht wurde. An die Geschichte von Adam und Eva und der Schlange zu glauben, fällt heute vielen schwer. Überhaupt denken viele, dass diese alte Geschichte sie nichts mehr anginge. Für alle jedoch, auch für die Nichtgläubigen, gilt, dass sich in den Begriffen von Erbsünde und Erbschuld archetypische Strukturen verstecken, die unser tägliches Leben beeinflussen.
In seinem spannenden Sachbuch beschäftigt sich Christoph-Maria Liegener mit dem Thema Erbschuld. Tatsächlich verfolgt alle Menschen von Geburt an ein dunkel erspürtes Gefühl, eine existenzielle Schuld zu tragen. Es könnte sein, dass der Mythos von der Erbschuld Ausdruck dieser existenziellen Schuld ist. Dieser Frage geht Liegener auf die Spur und versucht eine rationale Erklärung, ausgehend von der Evolutionstheorie, zu geben.
„Erbsünde und Erbschuld“ von Christoph-Maria Liegener ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7323-4502-1 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.
Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: www.tredition.de