ENTITEC AG generiert Mehrwerte aus Rentenbezugsmitteilungs-System (RebSy) und Business-Intelligence-Anwendung

ENTITEC AG generiert Mehrwerte aus Rentenbezugsmitteilungs-System (RebSy) und Business-Intelligence-Anwendung

Hamburg, 08.11.2010. Bei der Umsetzung gesetzlicher Anforderungen an die Meldung von Rentenbezugsdaten hat die Versorgungseinrichtung der Ärztekammer Schleswig-Holstein aus der Not eine Tugend gemacht: Seit Ende 2009 muss die Versorgungseinrichtung wie alle berufsständischen Versorgungswerke am Rentenbezugsmitteilungs-System (RebSy) teilnehmen, um den Vorgaben des Alterseinkünftegesetzes zu entsprechen. Jährlich müssen von der Versorgungseinrichtung Informationen über gezahlte Renten je Rentenempfänger an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) gemeldet werden. Die Hamburger ENTITEC AG hat für die Versorgungseinrichtung die Implementierung der RebSy-Meldungen über ein Berichtswesen abgebildet. Der Ansatz von entitec war, die Meldungen an die ZfA als eine Art Report zu sehen, der aus Bestandsdaten generiert wird. Dadurch ergab sich ein erheblicher Mehrwert für die Versorgungseinrichtung selbst: Neben der Pflichtübung einer RebSy-Meldung profitiert sie nun von einem unternehmensweiten Berichtswesen über alle operativen Systeme hinweg und zieht somit eigenen Nutzen aus den erhobenen Daten. Die von der ZfA geforderten Daten waren in dem verwendeten Anwendungssystem ve.server, ebenfalls eine Entwicklung aus dem Hause entitec, ohnehin bereits in der geforderten Qualität vorhanden. Unter anderem müssen Identifikationsnummern, Namen, Geburtsdatum, Höhe der Leibrenten, Jahresbetrag, Anpassungsbetrag und weitere Informationen jährlich übertragen werden.

Die für RebSy benötigten Daten werden über ein dispositives System bereitgestellt. Hierzu wurden Auswertungsbestände aufgebaut, die auch für eigene Berichte genutzt werden können. Für die Darstellung der Daten über eine moderne Web-Oberfläche hat entitec die Open-Source Business-Intelligence-Software Pentaho ausgewählt, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis der Lösung besonders überzeugte. Die sonst aus Sicht kleinerer Organisationen vergleichsweise hohen Lizenz- und Wartungskosten für kommerzielle BI-Anwendungen fallen hier nicht an. Pentaho als unternehmensweites BI-Werkzeug wurde von der entitec im Rahmen einer ebenfalls von entitec durchgeführten Konsolidierung der gesamten IT-Infrastruktur bei der Versorgungseinrichtung eingeführt. Für die Schnittstelle zur ZfA konzipierte entitec darüber hinaus mit dem RebSy-Kommunikator eine unabhängige, technische Lösung für die Datenübertragung. Im Projekt arbeiteten zwei zunächst unabhängige Teams an unterschiedlichen Aufgabenstellungen: Zum einen wurde der RebSy-Kommunikator realisiert, zum anderen die fachlichen Anforderungen für die Meldungen geprüft und umgesetzt. Durch diesen Ansatz sieht sich die Versorgungseinrichtung optimal für zukünftige Verfahrensänderungen gewappnet, weil die Aufbereitung der Daten an die Auswertungslogik im Berichtswesen gekoppelt ist, der Versand der Daten aber vom Kommunikator übernommen wird.

Die individuellen Berichte und Auswertungen für den internen Gebrauch sind das Highlight des Projekts. Hierzu wurden die Mitarbeiter der Versorgungseinrichtung, welche die benötigten Geschäftszahlen bislang per Datenabfragen ermittelten, von den entitec-BI-Spezialisten in die Arbeit mit Pentaho eingewiesen. „Mit Hilfe der entitec ist es uns gelungen, das Pflichtprojekt RebSy fristgerecht umzusetzen und dabei gleichzeitig einen eigenen Nutzen zu generieren“, ist die positive Bilanz von Heinz-Ludwig Kraunus, Geschäftsführer der Versorgungseinrichtung der Ärztekammer Schleswig-Holstein. „Individuelle Berichte, Ad-hoc-Analysen und Auswertungen lassen sich jetzt mit dem neuen Berichtswesen effizient erstellen. Wir können so unsere satzungsmäßigen Aufgaben zum Wohle unserer Mitglieder weiter optimieren.“ Auch Frank Fuchs, Vorstandsvorsitzender der ENTITEC AG, ist stolz auf das richtungsweisende Projekt: „Neben der Pflichtübung haben wir gemeinsam mit der Versorgungseinrichtung die Kür absolviert. Wir freuen uns, dass wir unsere Kompetenz in der Konzeption und Einführung von Informationssystemen erneut unter Beweis stellen durften. Dass die Versorgungseinrichtung heute komplexe Zusammenhänge in Sekundenschnelle revisionssicher analysieren und bewerten kann, hat Vorbild-Charakter für alle Stellen, die mit solchen umfangreichen personenbezogenen Daten arbeiten.“ Ähnliche Vorteile könnten alle mitteilungspflichtigen Stellen aus einem unternehmensweiten Berichtswesen ziehen, wie etwa gesetzliche Rentenversicherungsträger, Verbände, Pensionsfonds, Pensionskassen, Versicherungen, die Anbieter von Rürup- und Riester-Renten sowie weitere berufsständische Versorgungseinrichtungen.