Empfehlung zur Mediennutzung von Kindern jetzt in neun Sprachen

Empfehlung zur Mediennutzung von Kindern jetzt in neun Sprachen
Klare Regeln für die Mediennutzung von Kindern in neun Sprachen (Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)
 

Germering, 29. November 2023. Der richtige Umgang mit digitalen Endgeräten wird immer wichtiger, da immer mehr Kinder bereits im Grundschulalter ein eigenes Handy besitzen und die Nutzung von Tablets im Unterricht und für Hausaufgaben zunehmend zum Standard wird. Daher hat sich die Stiftung Digitale Bildung im Germeringer Arbeitskreis „Schule-Wirtschaft“ an der Erarbeitung einer Empfehlung für Eltern zur Mediennutzung ihrer Kinder (bis 10. Schulklasse) beteiligt. Das vor zwei Jahren erstmals erstellte zweiseitige Merkblatt liegt jetzt in aktualisierter Form auf Deutsch vor und ist nun auch in acht weiteren Sprachen verfügbar.

Die Elternempfehlung ist klar und einfach gehalten; für jede Altersgruppe wird angegeben, wie viel Zeit pro Tag oder Woche maximal mit Spielen und Videos und wie viel Zeit mit Kommunikations-Anwendungen verbracht werden soll – außerhalb der rein schulischen Nutzung. Ergänzend enthält die Empfehlung Links zu den wichtigsten „Parental Control Apps“, also Programmen, mit denen Eltern steuern können, welche Programme wann und wie lange von ihren Kindern genutzt werden können. Der Flyer wurde so gestaltet, dass er in DIN A4 ausgedruckt an die Familien-Pinnwand oder die Kühlschranktür gehängt werden kann und die Eltern damit ihren Nachwuchs jederzeit auf die Regeln hinweisen können.

In der neuen Version steht die Elternempfehlung nun auch in den Sprachen Albanisch, Englisch, Persisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Türkisch und Ukrainisch unter www.schulewirtschaft-germering.de/mediennutzung zum Download zur Verfügung. Mit den Übersetzungen soll die Kontrolle der Mediennutzung insbesondere auch für Eltern mit Migrationshintergrund so einfach wie möglich gemacht werden.

Kommentar von Stiftungsgründer Jürgen Biffar, der zusammen mit seiner Ehefrau Michaela Wienke im Arbeitskreis „Schule-Wirtschaft“ aktiv ist: „Das Feedback nach der ersten Veröffentlichung des Merkblatts war sehr positiv, so dass der Arbeitskreis sich zu einer Aktualisierung und darüber hinaus zur Erstellung zusätzlicher Sprachversionen entschlossen hat, um die Reichweite zu erhöhen. Mit dem Merkblatt in ihrer jeweiligen Muttersprache wird es Eltern mit Migrationshintergrund leichter gemacht, die Regeln mit ihren Kindern zu besprechen.“