
(Dresden, 18.01.2013) Der zunehmend demografische Wandel führt dazu, dass das Thema „FachÂkräfteÂsicherung“ relativ brisant ist. Vor allem IT-ler und Ingenieure werden händeÂringend gesucht. UnterÂnehmen stehen vor einer großen HerausÂforderung, wenn es darum geht, offene Stellen mit qualifizierten MitÂarbeitern zu besetzen. Gerade mittelÂständische UnterÂnehmen fürchten um ihre Zukunft. Um diesem Prozess gegen zu steuern, spielen vor allem Empfehlungen und Referenzen eine große Rolle innerhalb einer erfolgÂreichen PersonalÂbeschaffung. Dieses EmpfehlungsÂprinzip verfolgt auch die pludoni GmbH in der von ihr gemanagten Communities.
Im zweijährigen Rhythmus befragt die IHK Dresden seit 2001 sächsische Unternehmen zur FachÂkräfteÂsituation. Der konjunkturelle AufÂschwung seit 2011 brachte gleichzeitig eine hohe NachÂfrage nach FachÂkräften mit sich. Laut aktueller IHK Umfrage ist der Anteil offener Stellen der UnterÂnehmen im IHK-Bezirk Dresden 2012 27% höher als vor 2 Jahren (2010: 22%). Das Thema „FachÂkräfteÂsicherung“ beinhaltet jedoch nicht nur allein die starke NachÂfrage nach guten Mitarbeitern, sondern auch die Besetzung offener Stellen wird zunehmend zeitÂintensiver, so die Ergebnisse des Monitorings 2012. Die durchÂschnittliche BesetzungsÂdauer habe sich etwa um 5 bis 6 Monate erhöht.
Erneut zeigten sich auch wieder verÂänderte AnÂforderungen an das QualifikationsÂniveau. Besonders seien nun wieder FachÂarbeiter und HochÂschulÂabsolventen auf dem ArbeitsÂmarkt gefragt, speziell aus dem technisch-naturÂwissenschaftlichem Bereich. Von Ingenieuren bis hin zu WirtschaftsÂinformatikern – qualifizierte und engagierte Absolventen und FachÂkräfte mit diesen Abschlüssen sind besonders stark umworben. Ein weiteres Problem, welches oftmals mit dem Scheitern von EinÂstellungen neuer Mitarbeiter verbunden ist, sind die Lohn-und GehaltsÂvorstellungen.
Im Jahr 2012 wurde zum ersten Mal auch der Anteil der UnterÂnehmen mit offenen LehrÂstellen ermittelt. 31% der Unternehmen im IHK-Bezirk Dresden geben an, über offene LehrÂstellen zu verfügen, die nicht besetzt werden können, da sich keiner darauf bewirbt. Dazu zählen vor allem AusÂbildungsÂangebote wie etwa zum BerufsÂkraftÂfahrer, zur BüroÂkauffrau/-mann oder zum ZerspanungsÂmechaniker. Dabei zählt die Ausbildung von Lehrlingen mit 71% zu den erfolgÂreichsten PersonalÂbeschaffungsÂmaßnahmen.
Die so genannten MINT-Fächer sind besonders stark betroffen vom FachÂkräfteÂmangel. Erschwerend hinzu kommt, dass es in diesen Fächern, u.a. Elektrotechnik, Mechatronik, Physik und Chemie, geringere StudienÂabschlussÂraten gibt und die Absolventen meist von großen Konzernen und Unternehmen angeworben werden. Vor dem Hintergrund dieser prekären Situation haben sich eine Vielzahl von RekrutierungsÂmaßnahmen herausgebildet, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Eine große Bedeutung gilt dabei unter anderem auch wieder den Empfehlungen.
Die Communities der pludoni GmbH – ITsax.de, ITmitte.de und MINTsax.de – verfolgen das EmpfehlungsÂprinzip erfolgreich. Sie wollen aufzeigen, dass auch in kleineren und regionalen Unternehmen interessante und innovative Projekte realisiert werden können. Die teilÂnehmenden Unternehmen zählen, neben klassischen PersonalÂbeschaffungsÂmaßnahmen, auf das EmpfehlungsÂsystem der Communities und den GemeinschaftsÂgedanken. Die Unternehmen vernetzen sich, um die FachÂkräfte in der Region zu halten und sich qualifizierte und motivierte Bewerber gegenseitig zu empfehlen. Gemeinsam können Sie mehr erreichen. Die Unternehmen haben sich auf Kriterien geeinigt, die einen guten Bewerber ausmachen. Kann ein Bewerber trotz fachlicher Kompetenz nicht eingestellt werden, erhält er für die nächste Bewerbung bei einem Community-Partner einen EmpfehlungsÂcode. Damit hat er einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Bewerbern. Dies hat auch die IHK Studie bestätigt.
Weitere Informationen unter:
http://www.pludoni.de/node/1107