
Die Idee der drei Gründer Max Keßler, Benjamin Rudolph und
Matthias Geertsema ist so einfach wie bestechend: Wenn die Menschen
aufgrund des demographischen Wandels immer älter werden, brauchen sie
Unterstützung, vor allem bei der Bewegung. Die Studenten haben
deshalb den elektrischen Rollator „ello“ erfunden, der bereits mit
zahlreichen Gründer- und Startup-Preisen ausgezeichnet wurde. Über
die Crowdinvesting-Plattform www.aescuvest.de sucht das Team nun
Investoren, um den Prototypen zur Marktreife zu bringen.
Wie Familienministerin Schwesig vor kurzem bei der Präsentation
einer Langzeitstudie erklärte, blicken die Deutschen heute
zuversichtlicher auf das Älterwerden als noch vor 20 Jahren. Wichtige
Werte: Gesundheit und Unabhängigkeit. Dazu passt eine
Statista-Umfrage aus 2016, die nach den größten Ängsten beim
Älterwerden fragt. So fürchten sich die Deutschen vor allem, ein
Pflegefall zu werden, auf die Hilfe Dritter angewiesen zu sein, oder
wichtige Fähigkeiten einzubüßen. Der E-Rolli „ello“ setzt genau hier
an und hilft älteren Menschen, ihren Alltag sicher und komfortabel zu
bewältigen. Der Rollator bremst beim Bergabgehen automatisch und
erleichtert durch den elektrischen Antrieb das Bergaufgehen. Er ist
zusätzlich mit GPS-Ortung, Notfallsystem, Beleuchtung und einer
intuitiven Bedienung ausgestattet.
„Die Idee kam uns beim Blick in den eigenen Familien- und
Bekanntenkreis“, erklärt Benjamin Rudolph, Geschäftsführer der
eMovements UG. „In Stuttgart und Umgebung gibt es viele abschüssige
Straßen. Vor allem das Bergabgehen empfinden viele Betroffene als
unangenehm, weil sie Angst haben, der Rollator könne wegrollen.“ Der
elektrische Rolli verhindert Stürze durch eine automatische Bremse.
Auf ebener Strecke und bergauf sorgen zwei Elektromotoren in den
Hinterrädern für angenehmen Vortrieb. Auch beim Treppensteigen
leisten die Elektromotoren wichtige Unterstützung.
Die besondere Idee der Gründer war es, keine komplett neue
Konstruktion zu entwickeln, sondern mit bewährten, handelsüblichen
Rollatoren zu arbeiten. Das bestehende, leichte Chassis eines
Standard-Rollators erweiterten sie um die nutzbringenden Komponenten
der beiden Motoren, des Akkus und des Bedienfelds, das die Senioren
mit nur einem Finger steuern können. „Dieses Vorgehen erlaubte es
uns, Kosten einzusparen, sodass wir den E-Rollator vergleichsweise
günstig anbieten können.“ Momentan gehen die Gründer von einem
späteren Kaufpreis von unter 2.000 Euro aus.
Mit der Crowdinvesting-Kampagne auf www.aescuvest.de wollen die
Studenten 250.000 Euro einsammeln, um ihren Prototypen zur Marktreife
zu entwickeln. Ab der ersten Finanzierungsschwelle von 100.000 Euro
ist die Kampagne bereits ein Erfolg. Sollte diese Summe nicht
zustande kommen, erhalten die Investoren ihr Kapital zurück. Ab 250
Euro können sich private Investoren beteiligen und die Gründer
unterstützen. Anders als bei Crowdfunding-Kampagnen wird bei
Crowdinvesting ein Basiszins ausgezahlt. Bei „ello“ sind dies vier
Prozent pro Jahr, zusätzlich gibt es eine Umsatzbeteiligung von
jährlich drei Prozent, sollte das Projekt erfolgreich finanziert
werden.
Dr. Patrick Pfeffer, Geschäftsführer der Crowdinvesting-Plattform
aescuvest, traut „ello“ großes Potential zu: „Die Idee der drei
Gründer hat uns von Anfang an überzeugt. Es gibt viele Menschen, die
für sich selbst oder ihre Angehörigen vorsorgen möchten. Die
Investition in den E-Rollator ist dabei Geldanlage und
Zukunftssicherung zugleich.“
Die Crowdinvesting-Kampagne läuft für einen Zeitraum von acht
Wochen. Interessierte, die sich an der Finanzierung beteiligen
möchten, können dies unter www.aescuvest.de/ello tun.
Die Crowdinvesting-Plattform aescuvest sucht Sponsoren für
innovative Produkte und Unternehmen in der Medizintechnik. Bevor ein
neues Unternehmen dafür ausgewählt wird, durchläuft es eine Prüfung
durch den wissenschaftlichen Beirat. Als eine der ersten
Crowdinvesting-Plattformen überhaupt erfüllt es zudem die
Anforderungen, die sich aus dem neuen Kleinanlegerschutzgesetz für
Crowdfunding-Unternehmen ergeben.
Weitere Informationen zur Crowdinvesting-Plattform aescuvest
finden Sie hier: www.aescuvest.de.
Pressekontakt:
Christopher Martin, FuP Kommunikations-Management GmbH, Am Dachsberg
198, 60435 Frankfurt/Main, Telefon/Fax (069) 95 43 16-0 / -25,
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