60seitige Studie im kostenlosen Download
Der stationäre Einzelhandel in Deutschland wie auch in anderen Regionen Europas, ja der Welt, ist immer mehr in einer verzwickten Situation, ja, er fühlt sich geradezu in die Zange genommen. Denn auf der einen Seite steht der E-Commerce mit kapital-getriebenen aggressiven Anbietern wie etwa Amazon, Zalando & Co., auf der anderen Seite versuchen mindestens ebenso aggressive Discounter die Kunden in ihre Läden zu ziehen und dem klassischen stationären Handel noch den letzten Rest an Umsätzen abzugraben – Was dann ja auch mehr als häufig gelingt.
Hinzu kommt, dass die Onliner über immer mehr Daten aus den einzelnen Homepage-Besuchen, Kaufakten etc. verfügen, die in Zukunft bares Geld für das Marketing und die Strategien der Unternehmen bedeuten: wer Daten hat, kann den Kunden besser und zielgenauer erkennen und erreichen und kommt eher zum Zuge.
Der klassische, stationäre Handel muss sich deshalb heute etwas einfallen lassen, um in diesem hybriden Wettbewerb überleben zu können, er muss sich interessant machen – auch ohne E-Commerce. Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund des allgemein feststellbaren Frequenz-Rückgangs in den Innenstädten. Der deutsche Kunde will effizienter einkaufen: seltener, aber dafür durchaus etwas mehr pro Kauf, wie die zumeist gestiegenen Kauf-Bons anzeigen.
Gemeinhin werden in diesem Zusammenhang ja der persönliche Kontakt mit dem Verbraucher und das Einkaufserlebnis für den Handel quasi als Allheilmittel propagiert. Aber dem stehen in der Regel die nicht unerheblichen Kosten dieser Strategie entgegen, so dass auch auf andere Maßnahmen zurückgegriffen werden muss.
Ein Weg in diesem Sinne scheint es immer häufiger zu sein, verstärkt digitale Techniken auch im stationären Handel einzusetzen: das bringt auf der einen Seite den Konsumenten ein gewisses Erlebnis, aber auf der anderen Seite kann das nach einer entsprechenden Anlaufzeit aber auch dazu verhelfen, bei den alltäglichen Kosten zu sparen beziehungsweise zumindest deren Entwicklung einzudämmen.
Die Zeiten sind weitgehend vorbei, in denen ein Kunde den Laden betritt und jemand ruft „Hallo, schön dass Sie da sind! Wie kann ich Ihnen helfen?“ Das Handy bildet die Brücke zwischen Laden und Kunde, darüber erfährt der Händler, wer da den Laden betritt, woher er kommt, ja, was er (vielleicht) will. Denn er sieht die Kaufhistorie, eventuelle Vorlieben, aber auch die Probleme und so ist er auf gesammelter Daten- Basis zunehmend in der Lage, eine gewisse Vorauswahl dessen zu treffen, was der Kunde denn dieses Mal eventuell kaufen wollen könnte, ganz wie im Online-Handel. Eine solche Auswahl wird dem Kunden auf dem Handy sogleich angezeigt und erläutert, ggfls. sofort bereit gelegt zum Test, zum Anschauen oder auch anprobieren: das Erlebnis wird optimiert – für beide Seiten, für den Kunden wie aber auch für den Händler!
In einer 60seitigen Kurzstudie der UEC | Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, wird aufgezeigt, welche vor allen Dingen digitalen Technologien im stationären Handel in diesem Sinne eingesetzt werden können: zur Verbesserung des Erlebnisses und damit zur Stärkung der Customer Experience einerseits und letztlich aber auch zur Kostenersparnis. Der stationäre Handel wird durch Technologien und neue, andersartige Erlebnisse neugestaltet, er muss sich dem Online-Handel keineswegs geschlagen geben, noch nicht!
Die Darstellung der Technologien und ihr Einsatz erfolgt in der Studie an Hand eines quasi virtuellen Einkaufs in den Jahren um 2025/30 in einem stationären Geschäft.
Die etwa 60seitige Studie ist im kostenlosen Download zu beziehen auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien.