
Eine Finanzierung ist immer nur dann günstig, wenn unter anderem die Finanzierungsbedingungen, der Zinssatz und die mit der Investition weiteren einmaligen und laufenden Verpflichtungen zum Gesamtkonzept passen und auch hinsichtlich Konditionen und Kosten analysiert wurden. Was ist damit gemeint? Es wird immer nur der effektive Zinssatz verglichen (siehe Bericht von letzter Woche) und der Kunde glaubt damit alles richtig zu machen und die beste Finanzierung zu haben. Auf die Folgekosten wird dabei nicht oder nur sehr selten geachtet. Zum Beispiel Kosten für Gebäude-, Hausrat-, Haftpflicht- und Rechtsschutzversicherung. Oder die Rücklagen! Da passiert es schnell, das bis zu ca. 1.500 jährlich zu viel ausgegeben werden. Rechnen wir doch mal nach. Der Kunde finanziert ein Objekt mit 250.000 und einem Zinssatz von 2,5% p.a. Die Zinsen betragen im ersten Jahr somit 6.250 . Geben Sie 1.500 für andere, die Immobilie betreffende Kosten zuviel aus, entspräche dies einem Projektzinssatz von 3,1% p.a. Fazit: Suchen Sie sich denjenigen Finanzierungspartner aus, der Ihnen ein insgesamt optimales Konzept anbieten kann.