
Aber was ist das eigentlich – Work-Life-Balance? Suggeriert wird, dass Arbeit kein Teil des Lebens ist und dass umgekehrt das Familienleben keine Arbeit ist. Sicher ist, dass die Balance zwischen Privat und Erwerb und auch zwischen Produktion und Reproduktion der Arbeitskraft, immer mehr ohne zeitliche und räumliche Grenzen stattfindet. Wir finden Lösungen für Arbeitsprobleme beim abendlichen Zähneputzen und erholen uns beim Facebook-Check am Arbeitsplatz. Es gibt Arbeitsmodelle wie Home-Office, bei denen die Arbeit mit in die Familie genommen wird und Betriebskindergärten, bei denen die Familie mit zur Arbeit gebracht wird. Ist also Balance etwas, was die Unternehmen leisten müssen oder ist es nicht eher auch etwas, was Unternehmen tolerieren müssen, weil Leben in ihre Räume eindringt?
Die Kreativbranche kämpft derzeit mit massiven Imageproblemen und sieht sich mit Vorwürfen der Überlastung von unbezahlten Überstunden sowie Ausbeutung junger Nachwuchskräfte konfrontiert. „Die Generation von heute ist sehr zielstrebig und leistungsorientiert, sucht aber viel mehr noch, als andere Generationen zuvor, nach Sinn und Authentizität in ihrem Berufsleben“, sagt Sebastian Bosch, Geschäftsführer der Online-Agentur MOSAIQ MEDIA in Stuttgart. Für ihn ist der Arbeitgeber daher gleichzeitig auch ein Menschenentwickler und Teamplayer. Er ist davon überzeugt, dass ein gutes Privatleben dabei hilft, Belastungen und Stress, die durchaus im Job vorhanden sind, besser zu verkraften. Hierzu gehört natürlich auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Um diese zu gewährleisten gehören durchschnittlich ein Arbeitspensum 40-43 Std. in der Woche und Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeit, Home-Office oder Teilzeit zum Agenturalltag. Mütter und Väter werden dabei unterstützt, ihre partnerschaftliche Aufgabenverteilung besser koordinieren zu können. Alle Arbeitnehmer bei MOSAIQ MEDIA, die eine Familie gegründet haben, waren bereits in Elternzeit, davon 3 Männer. Auch Familienmitglieder sind immer gerne im Unternehmen gesehen. Als dreifacher Familienvater geht Sebastian Bosch mit gutem Beispiel voran.
„Die Bedeutung des Wohlfühlfaktors am Arbeitsplatz wird auch weiterhin zunehmen, da Geld und Karriere allein nicht mehr das primäre Ziel sein werden“, erklärt Bosch weiter. Ein gutes Verhältnis mit Kollegen und dem Vorgesetzten und Spaß an der beruflichen Aufgabe stehen im Vordergrund. Gemeinsame Mittagspausen und verschiedene Events wie Sommerfeste oder das jährliche Weinfest der Stadt Stuttgart sind Gelegenheiten, bei denen sich das Team von MOSAIQ MEDIA in relaxter Runde auch auf privater Ebene austauschen kann. Um nicht nur außerhalb der Arbeitszeit Erfüllung zu erfahren, werden die Angestellten individuell gefördert. Neben zahlreichen Weiterbildungsmaßnahmen wie Seminaren, Kongressen und Workshops existiert eine ausgeprägte Feedback-Kultur in der Agentur. Ihr Ziel ist die persönliche Entwicklung des Mitarbeiters und das Auslösen von Lern- und Entwicklungsprozessen im Denken und Verhalten. Mitarbeitergespräche und ein offener Dialog im Team tragen dazu bei, dass ein vertrauensvoller und loyaler Austausch stattfinden kann.
Wie wichtig eine ausgeglichene Work-Life-Balance ist, zeigt eine Analyse vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend zu dieser Thematik. In einer ausgearbeiteten Broschüre über die volkswirtschaftlichen Effekte bezüglich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf fand das Ministerium heraus, dass sich betriebliche Investitionen sehr schnell amortisieren und eine Rendite bis zu 25% erreicht werden kann. Neben einer ausgeglichenen Work-Life-Balance sind hierfür die betriebliche Gesundheitsprävention und eine altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung sowie eine geringere Kündigungsrate und damit verbundenen kürzeren Einarbeitungsphasen neuer Mitarbeiter verantwortlich. Wer leistungsfähige und zufriedene Mitarbeiter wie MOSAIQ MEDIA hat, merkt dies auch an verkürzten Abwesenheitszeiten und am gemeinsamen Unternehmenserfolg.
Weitere Informationen unter:
http://www.mosaiq-media.de