– Solarpartnerschaft: Erster Vertrag in Höhe von 150 Mio. EUR mit
der State Bank of India (SBI)
– Weiterentwicklung des Finanzierungsmarktes für Solaranlagen
– Verbesserung der Stromversorgung der indischen Bevölkerung
Die KfW hat im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen Vertrag in Höhe von 150
Mio. EUR mit der State Bank of India unterzeichnet. Das Ziel dieser
ersten von zwei geplanten Kreditlinien ist es, den Aus- und Umbau der
indischen Energieversorgung mittels der Refinanzierung von
Endkrediten für die Installation von Solaranlagen stärker auf die
Nutzung von erneuerbarer Energiequellen auszurichten. Ermöglicht
werden durch beide Kreditlinien Investitionen für Solaranlagen in
Höhe von bis zu 400 Mio. EUR. Hierdurch kann eine Kapazität von
mindestens 400 MW geschaffen werden. Bisher wurden in Indien
Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von etwa 15 GW errichtet. Bis
2022 sollen in Indien 100 GW der Stromerzeugungskapazitäten aus
Photovoltaikanlagen kommen.
„Die deutsch-indische Solarpartnerschaft leistet einen wichtigen
Beitrag zum globalen Umweltschutz und stellt einen weiteren Schritt
zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens dar. Indien ist nach China
und den USA der drittgrößte Energiekonsument und Treibhausgasemittent
weltweit. Durch die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien kann der
weitere Anstieg der indischen Treibhausgasemissionen verlangsamt
werden und die Versorgung der indischen Bevölkerung mit Strom enorm
verbessert werden“, sagte Prof. Dr. Joachim Nagel, Mitglied des
Vorstands der KfW Bankengruppe.
Die Kreditlinie ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur
Erreichung der indischen Solarausbauziele, für den die Einbeziehung
des Finanz- und Privatsektors unerlässlich ist. Im Oktober 2015 wurde
das Memorandum zur „Deutsch-Indischen Solarpartnerschaft“
unterzeichnet. Darin wurden über einen Zeitraum von 5 Jahren Zusagen
in einer Größenordnung von insgesamt einer Mrd. EUR in Aussicht
gestellt. Hiervon wurden inzwischen 550 Mio. EUR zugesagt.
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