Basel, 29.1.2014. Der Italiener Ferdinando Ponti ist seit mehr als zwei Jahrzehnten für die Mediterranean Shipping Company (MSC) tätig. Seit acht Jahren fährt er als Kapitän für die Tochter MSC Crociere auf einigen der grössten Kreuzfahrtschiffe der Welt. Im Upd@te-Interview schildert Master Ponti die Notwendigkeit von fest umrissenen Verantwortlichkeiten, klaren Hierarchien und einer reibungslosen Teamarbeit für die täglichen Abläufe.
Ferdinando Ponti: „Verantwortungsvolle Mitarbeiter sind das Wichtigste für mich. Die täglichen Abläufe müssen genauso ordnungsgemäss ablaufen, wie eine reibungslose Teamarbeit. Auf dem Schiff gibt es keine Zeit für Streitigkeiten oder Reibereien. Denn wir alle haben gemeinsam klare Zielvorgaben, die wir erreichen müssen.“
Dass seine Mitarbeiter – auch auf der Führungsebene – regelmässig ausgetauscht werden, stellt für den erfahrenen Seefahrer kein Problem dar, da die „…ausgewählten Offiziere alle qualifizierte Fachleute sind…“ und sich bestens auskennen. „Ausserdem“, so Master Ponti, „gibt es eine Einarbeitungsprozedur, die sofort die Unternehmensrichtlinien vermittelt.“ Auf diese Weise wird vermieden, dass qualifizierte Mitarbeiter lange Eingewöhnungszeiten brauchen.
Die grössten Unterschiede für die Arbeit auf einem Schiff oder in einem KMU an Land sieht Ferdinando Ponti in den Ansprüchen, die auf einem Kreuzfahrtschiff an die Sicherheit gestellt werden. Grundsätzlich jedoch gilt: Ein Kreuzfahrtschiff und ein Unternehmen funktionieren nach dem gleichen System. „Der Chef“, sagt Ferdinando Ponti, „ trägt die Verantwortung und muss durch seine Führungsqualitäten überzeugen.“ Und Führungsfähigkeiten sollten nach Meinung des Masters gegeben sein, denn „…Chef lernen kann man nicht, das macht den Unterschied.“.
Das ganze Interview lesen Sie in der aktuellen Upd@te-Ausgabe.
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