E-Discovery in 2010 – Strafen vermeiden, aus Fehlern lernen

(Frankfurt) ZyLAB, Lösungsanbieter für E-Discovery und Information Management, hat in einem Webinar anhand von Praxisbeispielen aus dem laufenden Jahr aufgezeigt, wie Unternehmen im Rahmen von E-Discovery aufgrund unnötiger und oft unfreiwilliger Fehler teilweise erhebliche Sanktionen in Kauf nehmen mussten. Aus einem „Lessons-Learned“ Blickwinkel heraus erläuterten die Redner, wie Unternehmen die typischen Fallen umgehen können und gaben praktische Tipps zur Einführung rechtssicherer Kontrollmechanismen und Verfahrensweisen.

Interessenten können sich ab sofort die Aufzeichnung dieses Webinars unter http://www.zylab.com/lp/vids/webinar3.html online ansehen.

Wie ein roter Faden zieht sich eine lange Reihe gerichtlicher Strafmaßnahmen für prozessierende Unternehmen durch das Jahr 2010. Grund hierfür waren Fehler beim E-Discovery, was zu Säumnisurteilen, Geldstrafen in Millionenhöhe oder sogar Gefängnisstrafen führte. Nachdem den „Common-Law“-basierten US-Gerichten inzwischen ein gesetzliches Rahmenwerk aus großen und aufsehenerregenden Fällen zur Verfügung steht, ist für sie auch die Bestrafung kleinerer oder versehentlicher Fehler beim E-Discovery vereinfacht möglich.

Dies hat ZyLAB zum Anlass für ein Webinar genommen. Was im Einzelnen beim E-Discovery schief gehen kann, erläuterten die beiden Sprecher Seth D. Rothman, Partner bei Hughes Hubbard & Reed LLP sowie Johannes C. Scholtes, Chief Strategy Officer von ZyLAB. Praxisbeispiele sorgten für Anschaulichkeit, und die Teilnehmer erhielten zahlreiche Hinweise und Anleitungen für rechtssichere Verfahren beim E-Discovery.

„Die korrekte und rechtssichere Abwicklung von E-Discovery-Verfahren ist eine große Herausforderung, der sich inzwischen bereits auch zahlreiche deutsche Unternehmen stellen mussten und müssen – die Berichterstattung ist voll von großen Namen, die in Betrugs-, Korruptions- oder kartellrechtliche Verfahren verwickelt sind“, erklärt Vincent Rijnbeek, Sales Manager DACH von ZyLAB. „Die Notwendigkeit, elektronisch relevante Unterlagen im Vorfeld von Gerichtsverfahren bereitzustellen, verlangt von den Rechts- und IT-Abteilungen sowie von der Führungsebene eine neue Informationskultur – das ist eine Erkenntnis, die nicht nur in den USA gilt, sondern sich auch in unseren zahlreichen Projekten bei deutschen Unternehmen und Institutionen bestätigt.“