
An die Redaktionen Film und Fernsehen
Dreharbeiten zum Debütfilm „Schneeblind“ Nachwuchsregisseur Arto
Sebastian dreht im Januar und Februar im Schwarzwald
In der klirrenden Kälte des Winters 1946 spielt der erste
abendfüllende Film des jungen Regisseurs Arto Sebastian, in dem er
vom Reifungsprozess eines blinden Jungen inmitten der Verlorenheit
der Nachkriegszeit erzählt. „Schneeblind“, zu dem Arto Sebastian
gemeinsam mit Silke Morgenroth auch das Drehbuch schrieb, ist sein
Diplomfilm an der Filmakademie Baden-Württemberg und entsteht als
Koproduktion der kurhaus production Baden-Baden mit dem SWR (Debüt im
Dritten) und der Filmakademie Baden-Württemberg in Kooperation mit
Wood Water Films, gefördert von MFG Baden-Württemberg Filmförderung.
Das wortkarge, bildstarke Drama, dessen Kinostart fürs kommende
Jahr geplant ist, wird von Christoph Holthof und Daniel Reich sowie
Karoline Henkel und Jasper Philipp Mielke produziert, die Redaktion
liegt bei Stefanie Groß. Vor der Kamera von Simon Drescher stehen
Jonathan Berlin, Kai Ivo Baulitz, Martin Umbach, Inka Friedrich und
Amelie Herres. Gedreht wird im Januar und Februar am Schluchsee und
im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach.
In „Schneeblind“ ist der sechzehnjährige blinde Peter mit seinem
Vater Heiner, einem ehemaligen SS-Offizier, im Kältewinter 1946 auf
der Flucht vor den Alliierten. Mit sich haben sie den verwundeten
Soldaten Karl, der ihnen versprochen hat, sie über die Schweizer
Grenze zu bringen. Als Karl auf dem Weg dorthin seinen Verletzungen
erliegt, bringen Peter und Heiner den Toten zu seiner Familie, die
auf einem abgelegenen Bauernhof im Schwarzwald lebt. Sie hoffen, dass
Karls Vater Wilhelm das Versprechen seines Sohnes einlösen wird. Ein
Schneesturm zwingt sie jedoch, auf dem Hof zu bleiben, was eine Kette
von Ereignissen auslöst.
Drehstartfoto über ARD-Foto.de
Pressekontakt: Annette Gilcher, Tel. 07221 929 24016,
annette.gilcher@SWR.de