
„Der Iran bietet bereits seit vielen Jahren ein attraktives Potenzial für den deutschen Mittelstand“, so Volker Klosowski, künftiger Geschäftsführer der „WB & K Iran Consulting“ und Inhaber der VK IA GmbH; „und das erwartete Ende des Embargos zum 1. Quartal 2016 ist ein überaus günstiger Zeitpunkt für einen Neu- oder Wiedereinstieg in den iranischen Markt“. Deutsche Unternehmen treffen jetzt auf eine gut aufgestellte und ressourcenstarke Wirtschaft. „Die meisten deutschen Unternehmen, die vor dem Embargo bereits im Iran tätig waren, konnten damals sehr positive Erfahrungen sammeln“, so Klosowski. Nun gälte es, an diese Erfahrungen neu anzuknüpfen und dabei die Chancen, die der Markt bietet, zu realisieren. „10 Jahre Embargo haben im Iran dazu geführt, dass substantielle Investitionen nicht möglich waren. Bei Wegfall des Embargos werden iranische Unternehmen ihren Investitionsstau schnell beheben, da die dafür erforderlichen Finanzmittel vorhanden sind“, erklärt Klosowski. Dabei sei es das Bestreben der iranischen Unternehmen, durch bestmögliche Technologien eine globale Spitzenposition zu erreichen. Davon könnten insbesondere deutsche Unternehmen profitieren, denn „Made in Germany“ genießt im Iran nach wie vor einen erheblichen Vertrauensvorsprung.
Die für das Irangeschäft eingegangene Partnerschaft zwischen der Dr. Wamser + Batra GmbH sowie der VK IA GmbH dient der nachhaltigen Stärkung der Wettbewerbsposition zweier erfahrener und kompetenter Partner in diesem wichtigen strategischen Markt und ermöglicht eine schnelle und sachgerechte Annahme der jeweils individuellen Herausforderungen der wachstumsmotivierten Kunden.
So gehört die Dr. Wamser + Batra GmbH zu den führenden internationalen Unternehmensberatungen für Indien. Mit rund 55 Mitarbeitern an mehreren Standorten in Indien, in Deutschland (Unternehmenszentrale in Bochum), der Schweiz und den Niederlanden wurden in den letzten Jahren rund 160 europäische Konzerne und mittelständische Unternehmen bei deren Aktivitäten in Indien betreut. Der Erfolg dieser Projekte beweist die solide Methodenkompetenz des Beratungsunternehmens und erklärt seine hohe Reputation.
„Es gibt deutliche Parallelen zwischen Indien und dem Iran, insbesondere was die Geschäftsmentalität, aber auch den Bedarf an Technologie „Made in Germany“ und das sehr interessante Zukunftspotenzial betrifft“, so Dr. Johannes Wamser, Geschäftsführer der Dr. Wamser + Batra GmbH. Zudem sei die Bevölkerung in beiden Ländern jung, ehrgeizig und die Businesssprache Englisch. „Daher halten wir es für folgerichtig, dass wir unsere Kunden künftig nicht mehr nur in Indien, sondern auch im Iran betreuen wollen“, ergänzt Mitgeschäftsführer Mike D. Batra. Dabei stand von vorneherein im Vordergrund, die künftigen Iran-Aktivitäten gemeinsam mit einem strategischen Partner zu entwickeln, der über eine hohe Reputation, Iran-spezifische Expertise und Zugriff auf verlässliche Strukturen im Iran verfügt. „Diese Attribute werden ideal durch VK IA GmbH erfüllt“, so Batra.
Der Geschäftsführer der VK IA GmbH, Volker Klosowski, der künftig auch die Aktivitäten der „WB & K Iran Consulting“ verantworten wird, sammelte internationale Erfahrung als Führungskraft bei der TÜV Nord AG und TÜV Rheinland AG. 15 Jahre lang besetzte er dort verschiedene Spitzenpositionen, zuletzt als Vorstand der TÜV Rheinland AG. Über Iran-spezifische Expertise verfügt er seit 1998, u.a. durch die Gründung und den Ausbau eines Joint Ventures der damaligen RWTÜV Systems GmbH (heute TÜV Nord). Klosowski konnte die lokale Marktführerschaft im Iran und die anschließende Sicherstellung eines robusten und resilienten Geschäftsmodells erreichen. Über sein Netzwerk, seine frühe strategische Positionierung im Iran und durch substanzielle Geschäftsanteile verfügt er über valide Zugriffs- und Steuerungsmöglichkeiten einer breiten Umsetzungsstruktur vor Ort.