Dr. Babor kommissioniert dauerhaft mit Logcom-Datenbrillen

Aachen / Herzogenrath, 27. Juli 2015 – Der Kosmetikhersteller Dr. Babor GmbH & Co. KG hat seine Intralogistikarbeiten nach erfolgreicher Planungs- und Testphase dauerhaft auf die Logcom-Datenbrille Pick-by-Vision umgestellt. In der 12.000 Quadratmeter großen Hochregallagerhalle in Aachen picken Kommissionierer statt mit Handhelds nun mit Datenbrillen. „Damit kooperieren erneut zwei Partnerunternehmen der S-UBG Gruppe im geschäftlichen Alltag“, so Harald Heidemann, Vorstandsmitglied der Aachener Beteiligungsgesellschaft.

Regionaler Investor bringt Firmen zusammen
Mit Expansionskapital der S-UBG hatte sich Dr. Babor seit 2000 zum deutschen Marktführer für die Herstellung von Naturkosmetik entwickelt. 2013 wurde die Gründung der Logcom GmbH durch den Seed Fonds II Aachen und die DSA Invest GmbH finanziert, um das weltweit erste System für Hochregallager im Echtbetrieb zur Marktreife zu bringen. „Dies ist uns binnen zwei Jahren gelungen, und dieser Erfolg ist auch unseren Investoren zu verdanken, die wie wir vom Marktpotenzial von Pick-by-Vision überzeugt sind“, resümiert Logcom-Geschäftsführer Dirk Franke. „Die starken Finanzpartner bieten uns neben der Kapitalausstattung zusätzlich ein breites Netzwerk und Expertenwissen in allen Bereichen rund um die Wertentwicklung von Unternehmen.“

Erst vor wenigen Wochen hatte Logcom eine weitere Finanzierung aus Seed Fonds und DSA Invest erhalten. Mit dieser Folgefinanzierung will Logcom aktuelle Marktchancen schneller wahrnehmen. „Derzeit stehen auch weitere Projekte kurz vor der Implementierung“, so Franke.

Babor setzt auf effizientes Gesamtkonzept – 18 Prozent Zeitersparnis
Um die Arbeitsabläufe weiter zu verschlanken, setzt Babor mit Logcom auf einen Partner, der neben der Datenbrillen-Technik auch IT- und Logistik-Know-how für ein effizientes Gesamtkonzept mitbringt. Die komplette Prozessführung bei Babor läuft nun über das Display der Datenbrille – und zwar konsequent Schritt für Schritt. Dabei wird jeder Schritt per in die Brille eingebautem Scanner bestätigt: So werden Stellplatznummer und Artikel überprüft; Pickfehler werden ausgeschlossen. Ist der korrekte Artikel gepickt, wird zudem für den Transport des Artikels ein Etikett mit NVE-Barcode automatisch in der Fahrerkabine ausgedruckt, und die Brille zeigt die Ablagestelle an. Ist der Auftrag abgeschlossen, erscheint der nächste im Display.

„Die Akzeptanz des neuen Systems bei den Kollegen ist wegen seiner Einfachheit extrem hoch. Mit der Datenbrille haben sie die Hände während des gesamten Vorgangs frei. Das ist neben der Wegeoptimierung der entscheidende Vorteil“, erläutert Babor-Geschäftsführer Horst Robertz. Schon in der Testphase konnte eine belastbare Zeitersparnis von 18 Prozent erreicht werden. Die ersten Wochen des Echtbetriebs deuten auf noch bessere Quoten hin.