17. und 18. Mai 2011 in Frankfurt am Main
Frankfurt am Main, 15. März 2011 – Ob Kupfer, Stahl oder Rohöl – die Rohstoffpreise erklimmen immer neue Höhen und werden zugleich immer unberechenbarer. Bei einigen Rohstoffen – wie bei den Seltenen Erden – ist gar die Versorgung gefährdet. Dabei hängt die wirtschaftliche Performance deutscher Industrieunternehmen in hohem Maße von Rohstoffkosten und -verfügbarkeit ab. Daher kann dem Einkauf nicht mehr die alleinige Verantwortung für die Rohstoffversorgung aufgebürdet werden. Das Unternehmensmanagement ist gefordert, eine konzertierte Rohstoffstrategie zwischen Einkauf, Finanzabteilung/Treasury und Technik/Entwicklung zu entwickeln. Selbst Zulieferer müssen frühzeitig in strategische Maßnahmen einbezogen werden.
Das Dow Jones Management-Forum Rohstoffstrategien 2011 zeigt eine Vielzahl von praktischen Möglichkeiten auf, wie Industrieunternehmen ihre Risiken im Umgang mit Rohstoffen begrenzen können: Wie kann man bereits in der Produktentwicklung die Weichen stellen, um Rohstoffkosten einzusparen? Wie können Unternehmen durch materialeffiziente Produktionsabläufe Einsparpotenziale heben? Welche staatlichen Mittel stehen für die Förderung der Materialeffizienz zur Verfügung? Für welche Unternehmen ist das Hedging an Rohstoffbörsen eine Option? Welche Möglichkeiten gibt es, der Finanzierung des Rohstoffeinkaufes mehr Stabilität zu verleihen? Wie kann intelligentes Working Capital Management zu einer verbesserten Liquidität und Rentabilität beitragen? Und schließlich: Wie bündelt man die Einzelmaßnahmen zu einer schlüssigen Strategie?
Darüber hinaus bietet das Dow Jones Management-Forum Rohstoffstrategien 2011 Szenarien zur weiteren Preisentwicklung bei allen wichtigen Rohstoffen. Ausgewiesene Rohstoffexperten u.a. von der Commerzbank und der Deutschen Rohstoffagentur beleuchten die Rolle Chinas, den wachsenden Einfluss der Finanzwirtschaft auf die Preise und die Auswirkungen der Rohstoffoligopole.