Donaukurier: Kommentar zu den Terrorwarnungen:

Dem Vernehmen nach verfügen die amerikanische
wie die deutsche Seite bei der Terrorabwehr über dieselben
Informationen und Hinweise. Doch die Bewertung klafft offensichtlich
sehr weit auseinander. Washington malt lieber einmal zu oft den
Teufel an die Wand, als etwas zu versäumen was sich später als fatal
erweisen könnte. Aber was sollen die Menschen denn anfangen mit
derart pauschalen Terrorwarnungen wie den jüngsten? Wie kann man
sich denn vorsehen gegen Selbstmordattentäter und versteckte
Sprengsätze, die absolut überall lauern können? Die Sicherheitskräfte
verdienen jede Unterstützung in ihrem Kampf gegen Terroristen. Auf
letztlich nichtssagende Terrorwarnungen, die nur verunsichern,
sollten Behörden jedoch verzichten.

Pressekontakt:
Donaukurier
Michael Schmatloch
Telefon: +49 (0841) 9666-0
michael.schmatloch@donaukurier.de