Der Deutsche Lotto und Totoblock (DLTB) begrüßt
das vom Bundestag auf seiner 221. Sitzung, in der Nacht zum 10.3.2017
beschlossene Gesetz zur Bekämpfung von Sportwettbetrug und appelliert
an Politik und Verwaltung, das Gesetz auf allen Ebenen konsequent
umzusetzen.
Nach Meldungen über Manipulationen im Sport sowie Berichten über
betrügerische Wetten hat der Bundestag am 9. März das Gesetz zur
Strafbarkeit von Sportwettbetrug und der Manipulation von
berufssportlichen Wettbewerben beschlossen.
Dazu erklärt DLTB Federführer Torsten Meinberg: „Das beschlossene
Gesetz ist ein wichtiger Schritt, der die strafrechtliche Verfolgung
von Sportwettbetrug ermöglicht. Es schließt Gesetzeslücken, welche
die effiziente strafrechtliche Verfolgung von Sportwettbetrug und
Manipulationen bisher verhindert haben.“
Meinberg mahnt jedoch: „Das Gesetz gegen Sportwettbetrug allein
kann nicht ausreichen. Wichtig ist die Stärkung der
Länder-Aufsichtsbehörden bei der Umsetzung glücksspielrechtlicher
Regulierungen und eine Kontrolle von Sportwett-Anbietern bei der
Einhaltung notwendiger Sorgfaltspflichten.“
Mit dem Gesetzentwurf der Bundesregierung soll insbesondere der
Betrug bei Sportwetten strafrechtlich einfacher und konsequenter
verfolgt werden können. Ebenso als Straftatbestand angesehen werden
damit künftig Absprachen mit Trainern, Schieds-, Wertungs- oder
Kampfrichtern, um den Verlauf bzw. das Ergebnis von Sportereignissen
zu beeinflussen und zu manipulieren. Der Anwendungsbereich umfasst
sowohl deutsche als auch ausländische Sportwettbewerbe.
DLTB-Federführer Meinberg, der zugleich Geschäftsführer von LOTTO
Hamburg ist, betont: „Zahlreiche Skandale im Sport zeigen wie wichtig
es ist, einen strengen Rechtsrahmen zur Sicherstellung eines seriösen
und manipulationsunanfälligen Sportwetten-Angebots zu setzen. So
erhalten wir als langjähriger Partner und Förderer des Sports eine
weitere Rückendeckung für unsere Bemühungen zum Schutze der
Integrität.“ Die Landeslotteriegesellschaften sind zum Teil mit
ODDSET auch Anbieter von Sportwetten.
Ergänzend fordert Meinberg im Namen des DLTB konkrete Maßnahmen,
um die Integrität des Sports zu stärken und Verbraucher zu schützen:
– Dazu gehört das Verbot manipulationsanfälliger Wettangebote, wie
solche Live- und Ereigniswetten, bei denen noch im Spielverlauf
z.B. auf die Anzahl gelber Karten oder Strafstöße gewettet
werden kann. Ein attraktives Wettangebot soll für Anbieter
möglich sein, jedoch innerhalb klarer Grenzen.
– Wetten im Jugend- und Amateurliga-Bereich sollten generell
verboten werden.
– Die Landesaufsichtsbehörden der Länder sind dahingehend zu
stärken und auszubauen, dass diese konsequent gegen die
illegalen Angebote vorgehen können. Der Staat muss alles tun,
damit Manipulationen im Sport schon in einem Frühstadium
vermieden werden können.
Ãœber den DLTB:
Der Deutsche Lotto- und Totoblock (DLTB) ist die Gemeinschaft der
16 selbstständigen Lotteriegesellschaften in den Bundesländern. LOTTO
steht für Glück auf der Basis von Verantwortung. Unser vorrangiges
Ziel ist es, das Spiel mit dem Glück zu ermöglichen, gleichzeitig
aber präventiv die Entstehung von Spielsucht zu verhindern. Im
staatlichen Auftrag orientiert sich unser Handeln nicht am
Gewinnstreben, sondern ist vorrangig an der Förderung des Gemeinwohls
ausgerichtet. Die Einsätze der Spielteilnehmer fließen zum weit
überwiegenden Teil an die Allgemeinheit zurück und finanzieren
zahlreiche Projekte in den Bereichen Soziales, Kultur und Sport.
Pressekontakt:
Madeleine Göhring, Lotto Hamburg GmbH, Pressesprecherin des Deutschen
Lotto- und Totoblocks,
E-Mail: pressestelle@lotto-hh.de, Telefon: +49 (0)40 6 32 05-241
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