Der Deutsche Journalisten-Verband hat seinen Anteil
in den Betriebsräten der Medienunternehmen deutlich verbessert. Das
ergab die Auswertung der Betriebsratswahlergebnisse vom März dieses
Jahres nach der inzwischen erfolgten Konstituierung der
Arbeitnehmervertretungen. 662 DJV-Mitglieder nehmen jetzt als
Betriebsräte die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen in den
Verlagen, Sendern und Agenturen wahr. Das sind 13,7 Prozent mehr als
vor vier Jahren. „Das ist ein sehr erfreuliches Ergebnis für den
DJV“, kommentierte der stellvertretende Bundesvorsitzende Michael
Anger. „Den Nutzen haben die Beschäftigten in den Medienunternehmen,
denn unsere Betriebsräte werden ihre Interessen weiterhin mit
Engagement und Kompetenz vertreten.“ Wo immer der DJV als
Journalistenorganisation und Gewerkschaft den Betriebsräten
Hilfestellung bieten könne, tue er das rasch und zielgerichtet.
Unter anderem liegt die Zahl der DJV-Betriebsräte bei den
Tageszeitungen bei 366 (+13,3 Prozent), bei den Zeitschriften bei 79
(+14,5 Prozent), bei den Agenturen bei 45 (+36,4 Prozent). Im
privaten Rundfunk betrug die Steigerung für den DJV knapp 19 Prozent
auf 69 Kolleginnen und Kollegen. In Online-Unternehmen engagieren
sich 17 DJV-Mitglieder als Betriebsräte gegenüber 13 nach der letzten
Betriebsratswahl.
In allen Medien zusammen liegt die Zahl der erstmals gewählten
DJV-Mitglieder bei rund 100. Der DJV hatte vor den Betriebsratswahlen
im März umfassend informiert und für die Teilnahme an der Wahl
mobilisiert. Anger: „Mit der großen Zustimmung zu den Kandidaten des
DJV haben die Journalistinnen und Journalisten in den Redaktionen
bestätigt, dass Betriebsräte unerlässlich sind, um die Rechte der
Beschäftigten zu sichern.“
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