Die Rentabilität (Rendite) messen und vergleichen!

Bei der Berechnung der Umsatz-Rentabilität (Umsatz-Rendite) wird der Gewinn zum Umsatz ins Verhältnis gesetzt und in % gemessen. Aber Achtung: Es gibt schon Unterschiede beim Ansatz, die es zu berücksichtigen gilt, will man sich im Wettbewerb wirklich vergleichen.

Hier ist eine gebräuchliche Form: Zunächst werden von allen in einem Wirtschaftsjahr (oft gleich dem Kalenderjahr) erzielten Umsatz-Erlösen (ggf. Sonstige Erlöse) die betrieblichen Kosten und neutralen Aufwendungen abgezogen und der verbleibende Überschuss ermittelt.

Nun folgen sämtliche Vergütungen wie Jahresabschluss-Provisionen, Boni, Tantiemen, die Entnahmen in Einzelunternehmen wie Personengesellschaften, Gesellschafter-Anteile etc. aus dem Ertrag und ggf. vorzunehmende Rückstellungen (Risiko-Rückstellungen, nicht jedoch Rücklagen).

Man sollte hier schon grundsätzliches Wissen aufbauen, um in den internen Verhandlungen in Abteilungssitzungen, Vertriebsgesprächen etc. die Statistiken wie BWA, GuV und Bilanz gut analysieren und nicht korrekten Aussagen hierzu auch fachlich begegnen zu können.

Nun wird der Gewinn zum Umsatz ins Verhältnis gesetzt (Gewinn durch Umsatz) und in % gemessen. In Handwerks- und Gewerbe-Unternehmen sollte diese Rentabilität (Rendite) schon ab 4% betragen, die Industrie liegt meist über 4%, der Handel (Einzel- und Groß-Handel) eher bei 2%.

Insbesondere im Handwerk, aber auch im Gewerbe liegt die Umsatz-Rentabilität (Umsatz-Rendite) oft niedriger als 4% und oft genug wird in Handwerk und Gewerbe kaum eine Umsatz-Rentabilität (Umsatz-Rendite) erwirtschaftet. Das geht leider schon seit Jahren so.

Im Handel liegt die Umsatz-Rentabilität (Umsatz-Rendite) viel zu oft zwischen 1% und 2%, also unterhalb der Inflationsrate. Und es gilt eine Erfahrung: Je kleiner ein Unternehmen, desto anfälliger ist es, in der Umsatz-Rentabilität (Umsatz-Rendite) zurückzufallen.

Hier sollte unbedingt nachgebessert werden. Was kann getan werden? Viel zu oft verlieren einige Unternehmen bereits in den strengen Vergaben (Bieter-Vergabeverhandlungen). Sie gehen eher unvorbereitet in diese Verhandlungen – von denen doch so viel abhängt.

Vorbereiten schafft ungeahnte Erfolge: Für Beratung, Angebot, Verkauf, Vertrieb, Key Account kommt das Seminar „Verhandlungsstrategie und Verhandlungskunst gewinnen!“ infrage. Für Leitende in Vertrieb wie Verkauf das Seminar „Vertriebsführung und Bereichsleitung Rendite-orientiert!“ Weitere Information unter: verhandlungskunst.org oder verhandlungsstrategie.org oder dieter-wulf.de

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