Die Nachfrage boomt: 2016 wird das Jahr der IT-Freiberufler

Die Nachfrage boomt: 2016 wird das Jahr der IT-Freiberufler
2016 wir das Jahr der IT-Freiberufler
 

Der Trend zum Einsatz von IT-Freiberuflern wird auch in den kommenden Jahren keinen Abbruch erfahren. Im Gegenteil: Die Relevanz steigt kontinuierlich, der Anteil steigt sogar noch auf 55 Prozent. Befragt wurden hierbei weit über 400 Entscheider aus IT- und Einkaufsabteilungen aus Unternehmen im deutschsprachigen Raum.

Recruiting von potenziellen IT-Freiberuflern erfolgt differenziert

Laut Umfrage gewinnen Unternehmen zu 45,8 Prozent geeignete IT-Freiberufler vor allem durch die direkte Beauftragung. Auf den Plätzen zwei und drei befinden sich Personaldienstleister und Vermittlungsagenturen mit 14,2 Prozent sowie Freelancer-Portale mit einem durchschnittlichen Anteil von 7,5 Prozent. Dies ändert sich allerdings grundlegend, wenn man den Blick auf Großunternehmen fokussiert: Bei Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern sind die IT-Projekte tendenziell größer und komplexer. Somit steigt auch die Bedeutung der Personaldienstleister deutlich an. Der Anteil der direkten Beauftragung sinkt dadurch auf 29 Prozent. Mit 34 Prozent gewinnen hier die Personaldienstleister an Zuwachs und gelten als erste Anlaufstelle.

Maßgebliches Auswahlkriterium ist die Qualität

Für die Unternehmen ist für die Auswahl der richtigen IT-Freiberufler an erster Stelle die Qualität der vorgelegten Profile bedeutend. Knapp 80 Prozent ist dieser Aspekt wichtig oder sehr wichtig. Erfahrungswerte aus bereits gemeinsam durchgeführten Projekten spielen mit fast 79 Prozent ebenfalls eine große Rolle. Die Tages- und Stundensätze der IT-Freelancer sind zwei Drittel der Unternehmen wichtig oder sehr wichtig. Meistens werden diese vom Personaldienstleister anhand der Qualität der vorgelegten IT-Freiberufler-Profile bemessen.

Selbstständig aus Überzeugung

Aus den genannten Gründen ist eine Selbstständigkeit auf jeden Fall lukrativ. Eine weitere Umfrage des Portals „GULP“ belegt, dass IT-Freiberufler nur selten aus der Not heraus selbstständig sind. Über 90 Prozent der Freelancer sind aus Überzeugung selbstständig und 87 Prozent mit ihrer Arbeitssituation zufrieden. Auch die Verdienstmöglichkeiten für Freiberufler in der IT-Branche befinden sich aktuell auf dem Höchststand.

IT-Freiberufler kämpfen mit langen Zahlungszielen

Doch gerade freiberufliche IT-Dienstleister haben es schwer, die Vergütung für ihre erbrachten Leistungen zeitnah zu erhalten. Oftmals legt der Auftraggeber Wert darauf, Einzelleistungen zu einem Leistungspaket zusammenzufassen. Infolgedessen vergeht oft einige Zeit, bis der IT-Dienstleister seine gesammelten Rechnungen stellen kann.

Liquiditätsengpässe geschickt umgehen

Diesen Liquiditätsengpass können IT-Freiberufler mithilfe von Factoring umgehen. Die Elbe Finanzgruppe hat mit Rechnung48 den deutschlandweit ersten Online Bezahlservice konzipiert. Rechnung48 kauft die offenen Rechnungen an. Innerhalb von 48 Stunden wird der Rechnungsbetrag abzgl. einer Servicegebühr von 3,97 % auf das angegebene Bankkonto ausgezahlt. In der Gebühr sind zusätzlich der Forderungsausfallschutz sowie das komplette Mahnwesen enthalten.