Die Mütter kommen

Die Mütter kommen

txn. 56 % der Abiturienten sind heute weiblich. Das hat Folgen: Mit steigender Qualifikation und Berufserfahrung werden Frauen wichtiger für die Wirtschaft. Dieser Trend wird durch die ungünstige demographische Entwicklung noch verstärkt. Experten erwarten, dass es in Deutschland bis zum Jahr 2025 circa 6,5 Millionen Erwerbstätige weniger gibt.
Gute Mitarbeiter werden daher knapp. Und dadurch rückt ein Teil der weiblichen Bevölkerung in den Blickpunkt, der von Arbeitgebern bisher kaum berücksichtigt und noch weniger umworben wurde: Mütter.
Auch wenn der Karriereknick durch die Babypause bei vielen Frauen heute noch Realität ist, wird sich das ändern. Petra Timm, Unternehmenssprecherin bei Randstad Deutschland: „Die personellen Rahmenbedingungen in den Unternehmen müssen sich dem Marktumfeld anpassen. Es wird daher zu einem Wertewandel kommen, der die Rolle von Müttern für die Wirtschaft neu definiert“.
Die hierfür notwendigen Werkzeuge stehen bereits zur Verfügung, werden in den meisten Unternehmen aktuell aber noch nicht angewandt oder nicht kommuniziert. Flexible Arbeitszeitmodelle, um die familiären Belange der Mütter zu berücksichtigen, sind in fast allen Branchen umsetzbar – nur fehlt es auf der Entscheiderebene oft am Willen, diese auch konsequent einzuführen. Unternehmen, die dies frühzeitig erkennen, sichern sich beim „war of talents“ die besten Ausgangspositionen und verbessern ihre Marktchancen. Denn zukünftig werden Ergebnisse deutlich mehr an der Leistung und weniger an der Anwesenheit gemessen. Das schafft für Mütter das Potenzial, eine Karriere auch in Teilzeit weiterführen zu können. Zudem hilft es dabei, das fachliche Knowhow erfolgreich und zufrieden auch nach der Babypause für das Unternehmen einsetzen zu können.

Bildrechte: Fotolia/Randstad

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