Die IBS Intelligent Business Solutions GmbH zum Thema Markenmanagement in der Dienstleistung

Die Platzierung einer Marke bedeutet den langfristigen Aufbau von Markenguthaben und keinesfalls kurzfristige Erfolge feiern. Markenguthaben ist den Begriffen Markensympathie, Markenvertrauen und Markenloyalität gleichzusetzen.

Im Markenmanagement ist die Strategie, wie die Markenentwicklung zu definieren ist, wichtig. In diesem Zusammenhang wird die Dynamik der Marke festgelegt: Wie soll die Marke im Spannungsfeld zwischen Kontinuität und Aktualität profiliert werden? In welchem Zeitraum sollen neue Dienstleistungen unter der bestehenden Marke eingeführt werden?
Selbstverständlich müssen auch die erwünschten Wechselwirkungen festgelegt werden: Welche Auswirkungen sind von neuen Leistungen auf den Markenkern und das Markensystem zu erwarten?

Dabei ist wichtig, dass man den Nutzen in den Vordergrund stellt. Zwischen der Stammarke und der erweiterten bzw. neuen Dienstleistung darf es zu keinem Erfolgsgefälle kommen. Ist nämlich die Erweiterungsdienstleistung ein Flop, bewirkt dies zwangsläufig auch eine Rückkopplung auf den Markenkern, allerdings eine unerwünschte.

Rieta de Soet vertritt konsequent die Meinung, dass die Dienstleistungsmarke im Allgemeinen vorsichtiger behandelt werden muss, da es kein hartes Produkt gibt, an das wir die Marke „kleben“ können. Wir können die Marke also nicht am Produkt visualisieren.