Die hohe Kunst der Oberfläche / Auch wenn–s eng wird: Pallas setzt neue Standards (mit Bild)

Die hohe Kunst der Oberfläche / Auch wenn–s eng wird: Pallas setzt neue Standards (mit Bild)

Oberflächen haben es heute in sich: Ausgeklügelte Werkstoffe und
Verfahren machen sie fit für hohe Beanspruchung, zuverlässige
Funktion und lange Standzeiten. Ob Verschleißschutz, Reparatur,
Reinigung, Modifikation, Korrosionsschutz oder Funktionserweiterung –
behandelte Oberflächen machen Bauteile beständiger, Prozesse
wirtschaftlicher und Produkte wettbewerbsfähiger. Entsprechend
komplex sind die Anforderungen an moderne Oberflächenbearbeitung.
Profunde branchen- und verfahrensübergreifende Kenntnisse der
jeweiligen Anwendungen, Medien und Einflussparameter sind
Voraussetzung für optimal ausgelegte Lösungen. Als ein technologisch
führendes Unternehmen für Oberflächentechnik setzt die Pallas GmbH &
Co. KG in vielen Branchen regelmäßig Standards. Jüngster Clou des
Familienunternehmens mit Sitz in Würselen bei Aachen ist iClad®, eine
ab 26 mm Durchmesser einsetzbare Innenbearbeitungsoptik zum
Laserauftragschweißen für den industriellen Einsatz.

Reparatur statt Austausch

Über 50 Jahre Erfahrung in der Entwicklung individueller Lösungen
für technische oder dekorative Oberflächen qualifizieren Pallas als
gefragten Spezialisten für anspruchsvolle Aufgaben. Aus einer Hand
bietet das moderne Dienstleistungsunternehmen mit rund 35
Mitarbeitern das gesamte Verfahrensspektrum: Galvanik, thermische
Beschichtungen, Antihaft- und Kunststoffbeschichtungen sowie
Laserbearbeitungen. Die Summe aus Expertenwissen und
Bearbeitungstechnologien fließt in die interdisziplinäre Betrachtung
der Aufgabenstellung ein. Gepaart mit dem Mut, neue Wege zu
beschreiten, entstehen so immer wieder innovative Lösungen mit
Mehrwert. Durch gezielte Kombination der Vorteile thermischer,
mechanischer oder elektromechanischer Verfahren und einzelner
Werkstoffe entwickelt Pallas maßgeschneiderte Oberflächen für stark
beanspruchte Bauteile oder Werkzeuge beispielsweise aus den Bereichen
Maschinenbau, Exploration und Luftfahrtindustrie. So entstehen
praxiserprobte Lösungen für industrielle Schlüsselapplikationen wie
Werkzeug- und Formenbau, Dicht- oder Lagersitze, Walzen oder
Bohrgestänge. Ihr Vorteil liegt auf der Hand: Eine kosten- und
zeitaufwändige Herstellung neuer Werkzeuge und Formen entfällt.
Stattdessen werden die bestehenden Bauteile schnell und kostengünstig
repariert oder anwendungsoptimiert ausgelegt.

Harte Fakten für schmale Rohre

Schon lange suchte die Industrie nach vergleichbaren Lösungen zur
Reparatur und Beschichtung von schwer zugänglichen Bauteilen
beispielsweise im Motoren-, Maschinen- und Werkzeugbau. Die Antwort
auf diese Anforderung entstand durch die räumliche Nähe des
Spezialisten für Oberflächentechnik zur RWTH Aachen. Stephan
Kalawrytinos, Geschäftsführer von Pallas, nutzte Laserquellen und
Fachberatung des renommierten Fraunhofer Instituts für Lasertechnik
(ILT). Hieraus ergab sich eine fruchtbare Zusammenarbeit, deren
Ergebnis eine Bearbeitungsoptik zum Laserauftragschweißen von
Innenkonturen ist. Die kompakte Bauweise dieser Spezialoptik iClad®
ermöglicht erstmals, Bohrungen ab 26 mm Durchmesser bis zu einer
Tiefe von 500 mm zu beschichten. Der Abstand vom Kopf zum Bauteil
liegt dabei zwischen 5 und 8 mm. Auch Sackbohrungen können nun bis in
die Kante beschichtet, legiert oder gehärtet werden. Zum Vergleich:
Konventionelle Standardbearbeitungsköpfe benötigen einen
Öffnungsdurchmesser der Innenkontur von mindestens 100 mm. Bei der
kundenindividuell optimalen Auslegung und Fertigung profitieren die
Kunden von der strategischen Kooperation zwischen Pallas und ILT.

Spezialknow-how auf den Punkt gebracht

Die hohe Laserkompetenz und Marktkenntnis des ILT wird durch die
praxisbewährte Anwendungs- und Beschichtungskompetenz von Pallas
synergetisch ergänzt. Von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt –
und darüber hinaus – gibt die persönliche Begleitung durch Pallas die
Sicherheit erstklassiger Lösungen. Bereits vor der Kaufentscheidung
profitieren die Kunden von der intensiven, bedarfsgerechten Beratung
ausgewiesener Experten aus Forschung und Praxis. Deren
anwendungsorientierte, prozessumspannende Lösungskompetenz ist Gewähr
für eine optimale Auslegung des Bearbeitungskopfes. Während das ILT
die notwendigen Verfahrensparameter für den Beschichtungsprozess
ermittelt, definiert Pallas die Designvorgaben für Optik, Art der
Laserquelle, Strahlengang und Geometrie. Auch die anschließende
Fertigung des Bearbeitungskopfes, Anwendungstests sowie
Implementierung und After Sales Service erfolgen durch den Würselener
Fachbetrieb für Oberflächentechnik. Diese Aufgabenteilung
gewährleistet den Zugriff auf eine Komplettlösung mit optimaler
Beratung und Entwicklung durch zwei Spezialisten. Nach dem Kauf hält
Pallas die Kunden mit einer Vielzahl an Leistungen auf dem Stand der
aktuellen Entwicklungen: Durch verschiedene Messungen, Optimierungen,
Austausch von optischen Komponenten oder Düsen und Überarbeitung
ausgelieferter Optiken partizipieren die Anwender zuverlässig an
neuen Erkenntnissen. Darüber hinaus bietet Pallas auf Wunsch
Innenbeschichtungen auch als Dienstleistung an.

Potenzial pur für bislang unerreichbare Innenflächen

iClad® ist für die Bearbeitung von Innenkonturen ausgelegt, deren
Durchmesser gerade einmal so groß ist wie eine Zwei-Euro-Münze.
Pallas fertigt diese hoch leistungsfähigen Bearbeitungsoptiken für
unterschiedliche Laserquellen. iClad® kann daher nicht nur an die am
weitesten verbreiteten Laser wie Dioden- oder Nd:YAG-Laser, sondern
auch an Faser- oder Scheibenlaser angekoppelt werden. Die
Laserleistung beträgt bis zu 3 kW. iClad® ist wahlweise mit
feststehendem oder rotierendem Bearbeitungskopf lieferbar und eine
optionale Kamera-Anbindung zur Justierung oder Prozessbeobachtung ist
problemlos möglich.

Stephan Kalawrytinos ist von dem hohen Potenzial von iClad®
überzeugt: „Auf diese Lösung hat der Markt lange gewartet. Die
kompakte Bauweise der kundenspezifisch für den industriellen Einsatz
ausgelegten Innenbearbeitungsoptik erschließt eine Vielzahl von
Anwendungsfeldern, wo bislang teure Bauteile kosten- und zeitintensiv
ausgetauscht werden mussten.“

Pressekontakt:
impetus.PR
Agentur für Corporate Communications GmbH
Ursula Herrling-Tusch
Charlottenburger Allee 27-29
52068 Aachen
Germany
Telefon: +49 (0) 241/189 25-10
E-Mail: herrling-tusch@impetus-pr.de