Die gewerbliche Immobilienfinanzierung

Bei Wohnimmobilien handelt es sich um sogenannte Wohnungsunternehmen, die im Rahmen der gewerblichen Immobilienfinanzierung ihr Geschäft betreiben. Meist wird dieses Geschäft von regionalen, mittelgroßen Unternehmen dominiert. Nur sehr wenige Konzerne befinden sich in diesem Geschäft. Eine sehr hohe Eigenkapitalquote und ein positiver Cashflow ist bei diesen Unternehmen, die im Rahmen der Immobilienfinanzierung arbeiten, keine Seltenheit. Als Darlehensgeber für die Immobilienfinanzierung kommen Kreditinstitute, Landesbanken, Hypothekenbanken und Lebensversicherungsgesellschaften in Frage. Private Geldleiher sind in diesem Metier der Immobilienfinanzierung eher selten oder gar nicht anzutreffen. In Deutschland betrug die Summe aller Kreditgewährung in diesem Bereich der Immobilienfinanzierung ca. 165 Milliarden Euro.
Die Immobilienfinanzierung von Büro- und Einzelhandelsliegenschaften funktioniert ein wenig anders. Es ist deutlich schwieriger bei dieser Immobilienfinanzierung die richtigen Informationen zu haben. Man benötigt einige Erfahrung in diesem Geschäft um herauszufinden wie vermietbar die Immobilie ist. Genauso wichtig ist es die Zuverlässigkeit der Mieter festzustellen und die Dauer des Mietvertrages. Man trägt auch ein Risiko an dem Geschäft. Sollte das Geschäft nicht laufen, dann fällt auch die Miete schnell aus. Deshalb sind die Kreditgeber aus diesem Bereich hoch spezialisiert. Es gibt hier spezielle Landesbanken, Hypothekenbanken, Immobilienfonds oder Immobilienaktiengesellschaften. Das wichtige dabei ist, dass jeder in diesem Geschäftsbereich auf diese Form der Immobilienfinanzierung spezialisiert ist, um das Risiko richtig einschätzen zu können. Man sieht also, dass die gewerbliche Immobilienfinanzierung umfangreiche Kenntnisse in vielen Bereichen erfordert.