Die Existenzgrundlage für Unternehmen im Zusammenhang mit der Marktentwicklung – von Lucas Kret, Kaufmann

Aus der Entstehung des Marktes haben sich Handwerksunternehmen, mittelständische Produktions- und Dienstleistungsunternehmen weiter entwickelt. Die öffentliche Bedeutung von Unternehmen liegt aber nicht nur in der Produktion von Gütern und Erbringung von Dienstleistungen für die privaten und öffentlichen Verbraucher, sondern gilt zugleich auch als Quelle der privaten Einkommen und der öffentlichen Einnahmen.

Unverzichtbar für die Stabilität der erfolgreichen Marktwirtschaft ist nach wie vor der funktionie-rende Wettbewerb.

Wenn es nun darum geht, die sich ändernden Bedingungen des Marktes betrieblich so zu verarbei-ten, dass es nicht zu systemrelevanten Störungen kommt, dann können mittelständische Betriebsinhaber aufgrund ihrer subjektiv ökonomisch beeinflussten Entscheidung Fehler begehen. Lucas Kret: „Fatale Fehler – sei es aufgrund z.B. von Gerichtsurteilen – , die sich nachteilig auf den Bestand ihres Unternehmens und damit auf ihre Existenzgrundlage auswirken. Dabei spielt nach der Frage über die Betroffenheit und welchen Handlungszwängen die Unternehmer unterworfen sind, die Ãœberlegung eine Rolle, mit welchen strategischen Mitteln reagiert werden soll. Eine Antwort auf diese Frage kann nur gegeben werden, wenn der Unternehmer eine schonungslos ehrliche Unternehmensanalyse durchgeführt hat.

Bedingung: Ist-Zustand kennen – Soll-Zustand planen

Das gilt für offensives wie defensives Verhalten gleichermaßen. Die Entscheidung über aggressive oder verteidigende Strategien gibt bereits Auskunft über die Richtung, in die die künftigen unter-nehmerischen Ziele deuten. Dieses Urteil, in der Zukunft beispielsweise einen neuen Absatzmarkt in Frankreich zu bearbeiten oder bereits bestehende Auslandsmärkte auszuweiten, zwingt den Unternehmer zu strategischen Planungen, den Soll-Zustand. Der analytische Vergleich zwischen Ist- und Soll-Zustand machen betriebliche Anpassungen und Veränderungen notwendig.

Bei mittelständischen Unternehmen zeigen sich in diesem Zusammenhang beim strategischen Verhalten zwei Besonderheiten.

Zum einen ist es unkonzeptionell angelegt, sodass man sagen kann, dass es nahezu nicht existiert, zum anderen werden die strategischen Planungen, selbst wenn sie erkennbar und vorhanden sind, nicht mit der notwendigen Zielstrebigkeit innerhalb eines straffen Zeitrahmens durchgesetzt. Viele Unternehmer haben also nicht nur Informationsbedarf betreffs des Binnenmarktes, sondern brau-chen auch das Wissen über moderne Methoden der Unternehmensführung, vor allem über die Entwicklung und Umsetzung von strategischen Planungen im eigenen Betrieb. Hierzu die Überlegungen aus den Erfahrungen von Lucas Kret und seinem Team, die z. B. lauten: Wo wird das Unternehmen mittel- oder langfristig bei Umsatz, Cashflow und Gewinn stehen? Welche Umsatz- und Ergebnisträger gibt es unter den Produkten? Muss eine Neustrukturierung des Unternehmens stattfinden? Etwa, weil mit den gegenwärtigen Mitteln der künftige Bedarf des Marktes nicht befriedigt gedeckt werden kann? Welche Produkte können mit welchem Aufwand und Einsatz hergestellt werden, um bestehende und neue Marktnischen zu bedienen?

Hierzu schloss sich eine rege Diskussion dieser Veranstaltung an.

V.i.S.d.P.:
Lucas Kret
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