München/Greifenberg, 3. März 2014 – Der Global Compact der Vereinten Nationen ist eine strategische Initiative für Unternehmen, die sich verpflichten, ihre Geschäftstätigkeiten und Strategien an zehn universell anerkannten Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung auszurichten. Mit mehr als 12.00 Teilnehmern (8.000 Unternehmen / 4.000 Non-Profit-Organisationen) aus über 140 Ländern ist er die weltweit größte Initiative gesellschaftlich engagierter Unternehmen und anderer Stakeholder.
Der Global Compact verfolgt zwei sich ergänzende Ziele. Zum Einen sollen die zehn Prinzipien weltweit in unternehmerischem Handeln verankert und zum Anderen Maßnahmen voran getrieben werden, die die Ziele der Vereinten Nationen unterstützen. Mit einem Beitritt zum UN Global Compact verpflichten sich Unternehmen, den Global Compact und seine Prinzipien zu einem integralen Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie, Organisationskultur und täglichen Geschäftstätigkeit zu machen. Ebenso müssen Unternehmen in ihren Jahresberichten (oder ähnlichen zu publizierenden Dokumenten, wie etwa Nachhaltigkeitsberichten) in sogenannten Fortschrittsmitteilungen (Communication on Progress – COP) aufzeigen, wie sie die zehn Prinzipien umsetzten und die allgemeinen Ziele und Themen der UN unterstützten.
Eine Teilnahme ist auch ein wichtiger Schritt in Richtung integriertem Reporting nach IIRC (International Integrated Reporting Council), das bereits für Unternehmen aus dem Mittelstand mit über 40 Millionen Euro Umsatz bzw. mehr als 500 Mitarbeiter laut der EU-Kommissionsvorlage in Kürze verpflichtend sein wird.
„Im Vergleich zu den unzähligen nationalen Initiativen bietet der UN Global Compact einen übergeordneten internationalen Wertekatalog auf der Grundlage universell anerkannter Prinzipien“ kommentiert Dr.-Ing. Thomas Fleissner, Gründer der DFGE „Der UN Global Compact ist gerade auch für kleinere und mittelständische Unternehmen interessant, da die Richtlinien perfekt in bestehende Nachhaltigkeitsbemühungen CSR (Corporate Social Responsibility) Projekte integrierbar sind.“
Die DFGE nimmt nicht nur als Unternehmen am UN Global Compact teil, sondern wird auch ihre Kunden hinsichtlich einem Beitritt sowie der Erfüllung der Richtlinien beraten und begleiten. Die Software-Lösung FridaCarb der DFGE kann hier zur Erfüllung der UN Global Compact Prinzipien, die sich mit dem Umweltschutz befassen, beitragen,
Mittels der Software-as-a-Service Applikation FridaCarb wird die Erfassung der unternehmensweiten CO2-Emissionen über verschiedene Standorte hinweg erleichtert. Basierend auf den Standards des GHG (Greenhouse Gas Protocol) und der ISO 14067 Norm ermittelt FridaCarb den Corporate Carbon Footprint unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette also inklusive der vor- und nachgelagerten Prozesse eines Unternehmens. Zudem werden in auf das Unternehmen angepassten Fragebögen die zehn Prinzipien valide abgefragt, um schnell und gezielt individuelle Fortschrittsberichte (Communication on Progress (COP)) generieren zu können.
Weitere Informationen zur DFGE und den Lösungen unter www.dfge.de, telefonisch unter +49 8192 99733 20 oder via e-mail an info@dfge.de . Kostenfreie Teststellungen der Software-Applikation FridaCarb für Sustainability Intelligence finden sich unter frida.dfge.de
Weiterführende Links:
https://www.globalreporting.org/information/policy/Pages/EUpolicy.aspx
http://www.unglobalcompact.org/Languages/german/
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