Die von Bundeskanzler a. D. Helmut Schmidt
gegründete Deutsche Nationalstiftung hat Prof. Dr. Kurt Masur zum
Ehrensenator ernannt und Petra Roth in den von Prof. Dr. Kurt
Biedenkopf geleiteten Senat berufen.
Prof. Masur war 1993 Gründungsmitglied der Nationalstiftung. Der
langjährige Leipziger Gewandhauskapellmeister gehörte zu den
bekanntesten Unterstützern der SED-Opposition. Am 9. Oktober 1989
trug er mit dem Aufruf „Keine Gewalt!“ wesentlich zur Stabilisierung
der Lage während der Montagsdemonstration von 100.000 Leipzigern bei.
Staatsrat a. D. Dirk Reimers, Geschäftsführendes
Vorstandsmitglied der Nationalstiftung: „Herr Masur gehört zu den
profiliertesten deutschen Persönlichkeiten. Mit seinen Erfahrungen
und seinem Ansehen hat er das Anliegen der Stiftung wesentlich
gefördert. Wir freuen uns, dass er uns auch als Ehrensenator weiter
zur Seite stehen wird.“
Masur ist 5. Ehrensenator neben dem früheren Bundespräsidenten
Richard von Weizsäcker, dem Historiker Prof. Dr. Fritz Stern, dem
Soziologen und Wissenschaftsautor Prof. Dr. Wolf Lepenies und dem
Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl Dietrich Bracher.
Petra Roth ist seit 1995 Oberbürgermeisterin von Frankfurt/Main.
Seit 1997 vertritt sie die Interessen der deutschen Städte auf
Bundesebene, unter anderem als Präsidentin des Deutschen Städtetages.
Reimers: „Mit Frau Roth stärken wir die kommunalpolitische Kompetenz
des Senats. Außerdem wird so die Stiftung in Frankfurt am Main
stärker repräsentiert.“
Die Nationalstiftung ( www.nationalstiftung.de ) fördert das
Zusammenwachsen Deutschlands und die nationale Identität der
Deutschen als Teil eines vereinten Europas. Sie organisiert
internationale Jugendprojekte, veranstaltet Tagungen und verleiht
jährlich den Deutschen Nationalpreis.
Helmut Schmidt sagte im Gründungsaufruf: „Die Idee der deutschen
Nation und die Bestimmung unserer nationalen Identität in einem
geeinten Europa dürfen wir weder extremen politischen Kräften noch
den Gegnern der europäischen Einigung überlassen.“
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