Berlin/Frankfurt am Main, 11. Mai 2020 ? Der Konzernbetriebsrat der Deutschen Bahn AG (KBR DB AG) fordert die Bundesregierung auf, zur Deutschen Bahn und ihren über 200.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland zu stehen. Sie ermöglichen Mobilität und Logistik auch in den Zeiten der Corona-Krise und stellen damit einen Teil der Grundversorgung für die Bevölkerung bereit. Daher gilt die Deutsche Bahn auch nach Feststellung der Bundesregierung als systemrelevant. Die Interessenvertreter fordern den Bund als Eigentümer der DB AG auf, dem Unternehmen eine Finanzierung bereitzustellen, die einerseits den laufenden Betrieb sichert und andererseits ermöglicht, die im vergangenen Jahr gestarteten Investitionsprogramme für Infrastruktur, Fahrzeuge und Personal fortzusetzen.
In seinem Statement sagte dazu Jens Schwarz, Vorsitzender des KBR DB AG: ?Die Bahnerinnen und Bahner in Deutschland sorgen jeden Tag mit ihrem hohen persönlichen Einsatz dafür, dass unsere Fahrgäste auch in Krisenzeiten mobil bleiben, und sie halten den Warenverkehr in Europa aufrecht. Dabei nehmen sie auch die Gefährdung ihrer eigenen Gesundheit in Kauf. Die Folgen der Corona-Krise dürfen nicht auf den Rücken der Kolleginnen und Kollegen ausgetragen werden. Deutschland braucht eine wirtschaftlich zukunftsfähige und leistungsstarke Deutsche Bahn. Daher erwarten wir von der Bundesregierung die Zusicherung einer dauerhaften und nachhaltigen finanziellen Grundlage für das Unternehmen. In den vergangenen Monaten konnten endlich die so dringend benötigten Investitionen in die Infrastruktur, in Fahrzeuge und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Weg gebracht werden. Diese Investitionen sind für eine zeitgemäße Mobilität und Logistik sowie nicht zuletzt auch für die Erreichung der Klimaziele unabdingbar. Nun müssen die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um den laufenden Betrieb zu sichern und die Investitionen in die Zukunft zu fortzuführen.?