München, 10 August 2010
Die Geschichte der degressiven Abschreibung ist sicherlich ähnlich lang wie die des Leasings, zumindest in Deutschland. So war gerade in Wachstumsphasen die degressive Abschreibung ein willkommenes Instrument, das Betriebsergebnis mit Investitionskosten zu belasten. Die degressive Abschreibung wurde mehrfach verändert. So betrugen die Abschreibungssätze zunächst 20%, danach sogar 30% und nach der Wiedereinführung im Zuge des Konjunkturpaketes I 25% der Investitionskosten. Letztlich sehen die Finanzpolitiker hierin aber einen Subventionstatbestand. Zum Jahresende 2010 wird deshalb diese Form der Abschreibung abgeschafft.
Wer nun darüber nachdenkt, was zu tun ist, um den Effekt der degressiven Amortisation von Investitionen nicht zu verlieren, der sollte das Leasing entdecken. Leasing ist eine Art der Investitionsfinanzierung, bei der die Ratenstrukturen schon heute vielfach an die Bedürfnisse und Möglichkeiten der Leasingnehmer angepasst werden. In jedem Handbuch über Leasing findet sich immer wieder die Phrase „pay as you earn“. Anschaulich zeigt sich dies in gängigen Saisonraten in der Landwirtschaft. Hier erhalten die Landwirte Ihr Geld über die Erntezeit, während im Winter weder Maschinen zum Einsatz kommen noch Erlöse erwirtschaftet werden. So können Leasingverträge derart strukturiert werden, dass nur in der Sommerzeit Raten zu zahlen sind.
So wie Saisonraten sind auch degressive Ratenpläne im Leasing gängig und erlaubt. Leasingraten stellen in voller Höhe Betriebsausgaben dar und amortisieren letztlich die zunächst von der Leasinggesellschaft getätigte Investition. Über diese degressiven Ratenstrukturen kann ein nahezu identischer Effekt dargestellt werden, wie der Unternehmer ihn von der degressiven Abschreibung her kennt.
Letztlich ist hier Beratung gefordert, die u. a. die LeaseForce AG in München als freie und unabhängige Leasinggesellschaft anbietet.