Die aussichtsreichsten Standorte für klassische Immobilieninvestitionen liegen nicht immer in den Metropolen

Die Contor-Studie „Investments in der EU“, die exklusiv für die Januar-Ausgabe 2011 der Zeitschrift Capital erstellt wurde, weist zahlreiche EU-Regionen mit kleineren Städten als gute Investitionsstandorte aus.

Natürlich finden sich unter den Top-100-Regionen, die die Studie für die Zeitschrift Capital aus allen EU-Regionen ermittelt hat, auch London, Paris, Madrid, Berlin und München. Jedoch liegen viele der besten Standorte in Regionen, die man nicht unbedingt mit Immobilien-Investments in Verbindung bringt.

Lediglich 7 deutsche Regionen finden sich unter den Top-100-Regionen dieser Studie. Dies überrascht zunächst, denn die grundsätzlichen ökonomischen Voraussetzungen scheinen in Deutschland doch besonders positiv zu sein. Jedoch könnten in den meisten deutschen Städten und Regionen die Märkte für Investmentobjekte auch bereits „abgegrast“ sein. Das heißt, es besteht vielfach schon ein Ãœberangebot an Handels-, Büro-, Gastronomie- und Logistikobjekten. Investitionen an derartigen Standorten fügen also bestehendem Leerstand nur noch weiteren Leerstand hinzu. Es ist also klug, Investitionen in Standorten zu prüfen, die noch Entwicklungspotential bieten könnten.

Online-Artikel zu dieser Studie stellt die Zeitschrift Capital auf ihrer Webseite ins Netz.

Ziel dieser Studie ist es, die besten Standorte bzw. EU-Regionen für klassische Investitionen in den Bereichen Handel, Büroobjekte, Gastronomie bzw. Hotellerie und Logistik zu erfassen. Es sollen die EU-Regionen ermittelt werden, die für klassische Investitionsobjekte grundsätzlich auf gute Voraussetzungen schließen lassen, gemessen an Bevölkerungs-, Infrastruktur- und Bildungsvariablen, deren nationale Attraktivitäts-Indikatoren für Investitionen positiv sind, deren regionale wirtschaftliche Attraktivität hoch ist und die bei einer grundsätzlich positiven Entwicklung in den letzten Jahren immer noch deutliche Wachstumspotentiale im Bereich klassischer Investitionsobjekte erwarten lassen. Zu diesem Zweck werden die EU-Regionen an Hand der Daten von 30 Standortfaktoren analysiert und einem Ranking unterzogen. Die Top-100-Regionen der EU werden mit ihren Daten und Standortprofilen so vorgestellt, daß sich Stärken und Schwächen der einzelnen Standorte sehr schnell zeigen. Die Daten und Standortprofile geben dann unter Berücksichtigung der individuellen Anforderungen des Investors möglicherweise wertvolle Hinweise auf Regionen und Städte in der EU, die als Investitionsstandort einmal genauer betrachtet werden könnten.